Technologiegespräche Alpbach: Niederösterreich präsentiert virtuelles Haus der Digitalisierung
24.08.2019

Technologiegespräche Alpbach: Niederösterreich präsentiert virtuelles Haus der Digitalisierung

ecoplus ist seit vielen Jahren Stammgast bei den Alpbacher Technologiegesprächen – bereits zum 17. Mal war die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich mit einer eigenen Breakout Session vertreten, diesmal zum Thema „Mixed Reality – die reale Welt digital dargestellt“. Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav: „Niederösterreich hat sich in den letzten Jahren nicht nur als international anerkannter Standort für Spitzenforschung ausgezeichnet etabliert. Auch im Bereich der Digitalisierung spielen wir in der Top-Liga mit.“


Digitale Innovation Hubs, Makerspaces, Digitalisierungsknoten

– die neuen Organisationsstrukturen werden immer stärker zu Trägern des Innovationsgeschehens. „In Niederösterreich ist das virtuelle ‚Haus der Digitalisierung‘ das große Leitprojekt. In unserer Breakout Session haben wir die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingeladen, das virtuelle ‚Haus der Digitalisierung‘ näher kennenzulernen. Denn gerade im Bereich der Digitalisierung ist es wichtig, immer auch über den Tellerrand zu blicken und international gut vernetzt zu sein. Dafür gibt es in Alpbach die besten Rahmenbedingungen“, informiert Technologie- und Digitalisierungslandesrätin Petra Bohuslav.

International waren auch die Anregungen und Inputs, die bei der Entwicklung des virtuellen „Hauses der Digitalisierung“ eingeholt wurden: 2017 fand unter Leitung von Landesrätin Petra Bohuslav eine Delegationsreise ins Silicon Valley statt, bei der auch Berkeley besucht wurde. An der Haas Business School der University of California, Berkeley, unterrichtet der Keynote-Speaker der Breakout Session, Gregory La Blanc. In seinem Statement ging es vor allem um die Erfolgskriterien von Innovations-Ökosystemen: „Das wichtigste ist, bestehende Stärken zu nutzen. Jede Region hat Felder, in denen Unternehmen und Bildungseinrichtungen herausragend sind. Diese können den Kern eines Innovationsnetzwerks bilden.“

Breakout Session Mixed Reality – die reale Welt digital dargestellt

Ein Best-Practice-Beispiel, das im Rahmen eines FFG-geförderten Kooperationsprojekts des ecoplus Mechatronik-Cluster in Niederösterreich in Zusammenarbeit mit dem virtuellen „Haus der Digitalisierung“ entwickelt wurde, beschäftigt sich mit dem Bereich Mixed Reality, einer Kombination aus Augmented und Virtual Reality. Thomas Moser, Leiter der Forschungsgruppe Digital Technologies am Institut für Creative Media Technologies der Fachhochschule St. Pölten und wissenschaftlichere Leiter des Kooperationsprojekts, sowie Tanja Zigart, die am Institut für Managementwissenschaften im Bereich Mensch-Maschine-Interaktion der TU forscht und im Projekt die arbeitswissenschaftliche Seite beleuchtet, erläuterten die Projektdetails, bevor in einem „Showroom“ einzigartige technische Möglichkeiten vorgestellt wurden, die von den Projektpartnern entwickelt wurden.

Abgerundet wurde die Breakout Session von einem Interview mit Gregory La Blanc und Robin Lumsden, Anwalt in Österreich und den USA, sowie Gründer des Stanford Digital Fund. Er berichtete über seine Erfahrungen bei der Rechtberatung von Unternehmensgründungen, Finanzierung und die Komplexität von Innovation Hubs am Beispiel von Silicon Valley.

„Die heutige Breakout Session hat einmal mehr bestätigt, dass gerade bei so komplexen Themenfeldern wie der Digitalisierung der engen Vernetzung von Wissenschaft, Wirtschaft und Qualifizierung eine immer größere Bedeutung zukommt. Unsere Expertinnen und Experten von ecoplus sind hier die richtigen Ansprechpartner“, so die ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und Jochen Danninger.