Technopol Wiener Neustadt und FOTEC erneut Hot-Spot für Weltraumantriebe
23.09.2019

Technopol Wiener Neustadt und FOTEC erneut Hot-Spot für Weltraumantriebe

In das Erfolgsbuch der Luft- und Raumfahrt am Technopol Wiener Neustadt wurde ein neues internationales Kapitel geschrieben. Unlängst präsentierten sich die Wiener Neustädter Unternehmen auf der größten Fachmesse für Luftfahrt in Frankreich. Unmittelbar im Anschluss erhielten die FOTEC, das Forschungsunternehmen der FH Wiener Neustadt, und ENPULSION, ein Spin-Off der FOTEC, einen 2 Millionen Euro Auftrag der Europäischen Weltraumagentur ESA. Nun informierten sich über 250 Teilnehmer der „International Electric Propulsion Conferenz“ (kurz IEPC) über Ausbildung, Forschung und Hightech Unternehmen rund um Weltraumtechnologie in Wiener Neustadt. Landesrätin Petra Bohuslav gratuliert den Vertretern der FOTEC, der FH Wiener Neustadt und ENPULSION zu ihrer internationalen Vorreiterrolle und für die herausragende Arbeit für den Bildungs-, Forschungs- und Wirtschaftsstandort Niederösterreich.

 

Großes internationales Interesse an Technologie aus Niederösterreich

An der Fachkonferenz für elektrische Antriebssysteme von Satelliten haben rund 650 Teilnehmer aus über 30 Nationen über fünf Tage hinweg teilgenommen. Am Freitag stand nach dem Vortragsprogramm ein Besuch in Wiener Neustadt an, wo speziell die Labore von FOTEC, ENPULSION, den ansässigen Kompetenzzentren und der FH Wiener Neustadt im Mittelpunkt gestanden sind. Für die perfekte Organisation der IEPC zeichnete die FOTEC in Kooperation mit der FH Wiener Neustadt und dem Hightech Start-Up ENPULSION verantwortlich.

„Da in den Forschungseinrichtungen der Platz limitiert ist, konnten nur 250 Personen nach Wiener Neustadt eingeladen werden. Das große internationale Interesse an Technologie aus Niederösterreich zeigt, dass wir mit den Schwerpunkten am Technopol Wiener Neustadt und der Forcierung des Bereichs Luft- und Raumfahrt zum richtigen Zeitpunkt auf die richtigen Themen gesetzt haben. Besonders stolz sind wir auf alle engagierte Forscher, Gründer und Lehrenden wie Helmut Loibl, Alexander Reissner und Carsten Scharlemann, ohne deren Team und das allseitige persönliche Engagement solche Erfolge schlichtweg unmöglich sind“, freut sich Landesrätin Petra Bohuslav.

 

Marschrichtung in Wiener Neustadt stimmt

„Zuverlässigkeit und höchste technisch-wissenschaftliche Standards sind in der Weltraumtechnologie das Maß der Dinge, hieran wird man gemessen. In Wiener Neustadt ist es gelungen Forschung, Ausbildung und Wirtschaft ideal zu vernetzten, das ist die Basis für solche Erfolge. Herausforderung war das überragende internationale Interesse, über 650 Anmeldungen – das hat unsere Erwartungen weit übertroffen und auch unser gesamtes Organisationsteam massiv gefordert – welchem wir ganz besonders danken möchten“, sind sich Alexander Reissner, Helmut Loibl und Carsten Scharlemann einig.

Wiener Neustadts Bürgermeister Klaus Schneeberger über die Wichtigkeit derartiger Kongresse: "Wiener Neustadt ist auf dem Gebiet der Technologie und Forschung bereits seit rund zwei Jahrzehnten in führender Rolle und im Mittelpunkt des Interesses. Das soll beginnend mit der derzeit laufenden Niederösterreichischen Landesausstellung nun auch im Tourismus Realität werden. Internationale Kongresse sind hier eine perfekte Symbiose zwischen dem Technopol-Standort sowie der lokalen Hotellerie und Tagungslandschaft. So schließt sich ein Kreis, von dem letztlich die gesamte Stadt profitieren soll und wird."

Bereits seit 2004 unterstützt die ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, im Auftrag der Niederösterreichischen Landesregierung die Entwicklungen am Technopol Wiener Neustadt. „Gerade solche Highlights mit internationaler Leuchtkraft zeigen klar auf, die Marschrichtung in Wiener Neustadt stimmt. Die technologischen Leuchttürme werden weltweit gesehen, die Dynamik der internationalen Märkte uns Wissenschaft erfordert auch ein ständiges anpassen der Rahmenbedingungen – hier sind wir vor Ort tätig“, erläutert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

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