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Tulln setzt auf partizipative Stadtentwicklung

Frau dehnt sich im Sportgewand

Die Tullnerinnen und Tullner sind eingeladen das Zusammenleben und Miteinander in Tulln aktiv mitzugestalten. Das hat viele Facetten: offene Treffen zum gemeinsamen Sport oder kreative Tätigkeiten, Veranstaltungen zu bestimmten Themen, Gesprächsrunden und vieles mehr. Ein fixes Format sind organisierte Treffen unter dem Titel „Tulln zu Gast…“, die Möglichkeiten bieten, neue Orte und Menschen in Tulln kennen zu lernen, sich Unterstützung für eigene Vorhaben zu holen oder sich auszutauschen.



Bürgermeister Peter Eisenschenk: „Die Politik kann Rahmenbedingungen schaffen, damit das Motto ‚miteinander leben – voneinander lernen – gemeinsam gestalten‘ mit Leben erfüllt wird. Es sind aber die Menschen selbst, die daraus Konkretes entstehen lassen. Sie übernehmen die Verantwortung für ihre Stadt. Wir haben den Prozess im Vorjahr angestoßen und sehen jetzt schon viele Ergebnisse.“ Die Website www.stadtdesmiteinanders.at listet zahlreiche Initiativen und Veranstaltungen auf. Die Highlights bislang: Im September des Vorjahres haben sich 33 Vereine aus Tulln aktiv am „Tag der Freiwilligen“ beteiligt und damit gezeigt, wie bunt das Leben in der Stadt ist. Im November wurden im Rahmen der Festveranstaltung „Helden der Herzen“, Menschen aus Tulln vor den Vorhang geholt, die besonders freundlich, herzlich, hilfsbereit oder engagiert sind.


Professionelle Moderation, neuer Spirit

Das Programm wird begleitet von professionellen Moderatoren und Coaches. Sie unterstützen bei der Prozessplanung, der Durchführung der zahlreichen Veranstaltungen und den begleitenden Online- und Offline-Kommunikationsaktivitäten. Zur Finanzierung trägt auch eine LEADER-Förderung bei: „Wir helfen gerne mit, dieses zukunftsweisende Programm aufzubauen. Es leistet einen wertvollen Beitrag zum Aktionsfeld ‚Gemeinwohl Strukturen und Funktionen‘“, so Franz Redl, Obmann der LEADER-Region Donau NÖ-Mitte. Landesrätin Bohuslav ergänzt: „Ich gehe davon aus, dass viele der angestoßenen Aktivitäten und die neu gebildeten Netzwerke zu Selbstläufern werden und damit einen neuen Geist des Miteinanders in Tull etablieren, der noch lange wirkt.“

Die LEADER-Region Donau NÖ-Mitte hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.