Welterbezentrum Wachau wird aktualisiert
15.12.2018

Welterbezentrum Wachau wird aktualisiert

Vor sieben Jahren wurde in Krems ein Besucherzentrum eröffnet, das umfassend über die Weltkulturerbelandschaft Wachau informiert. Nun wird es aktualisiert und um weitere Informationselemente ergänzt. „Das Welterbezentrum wird von so gut wie allen Touristinnen und Touristen besucht, die nach Krems kommen. Daher ist es auch die beste Möglichkeit, die vielen weiteren Attraktionen in der Wachau zu vermarkten“, beschreibt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav die Stoßrichtung.



Weitere Information über diesen einzigartigen Kultur- und Lebensraum Wachau

Beim Schifffahrtszentrum direkt an der Donau vermitteln künstlerisch gestaltete Infobahnen Wissenswertes zu den 15 Gemeinden der Wachau und den vielschichtigen Aspekten dieser einzigartigen Landschaft, die im Jahr 2000 von der UNESCO als Welterbe anerkannt wurde. Hier sind greifbare Zeugnisse einer langen historischen Entwicklung bemerkenswert gut erhalten geblieben. Die Architektur, die Siedlungen und die Landwirtschaft in der Wachau illustrieren auf lebhafte Weise eine im Grunde mittelalterliche Landschaft, die sich im Laufe der Zeit organisch und harmonisch entwickelt hat. Das zieht Gäste aus der ganzen Welt an. Im Welterbezentrum erhalten sie einen kompakten Überblick zu Landschaft und Kultur. Nun wird diese Freiluftausstellung erweitert. Neue Infobahnen werden gestaltet, die bestehenden werden überarbeitet und ein neuer Schaukasten wird errichtet. In die Konzeption fließt viel historisches und auch didaktisches Wissen ein. Tourismus-Landesrätin Bohuslav: „Wir haben ein großartiges Erbe in der Wachau. Es ist eine schwierige Aufgabe, es über Kultur- und Sprachgrenzen hinaus zu vermitteln. Mit dem Welterbezentrum gelingt das auf vorbildliche Weise. Die Erweiterungen sind ein wichtiger Beitrag für den Wachau-Tourismus.“



Interdisziplinäres Team kümmert sich um Neugestaltung des Besucherzentrums

Gemeinsam mit Kunstvereinen, Historikern und dem Planungsbüro im-plan-tat wird ein Konzept ausgearbeitet, das mehrere Elemente enthält: Neun der bestehenden Info-Bahnen werden aktualisiert, sieben weitere werden neu gestaltet und in der bestehenden Anlage wird ein weiterer Schaukasten errichtet. Die sieben neuen Bahnen widmen sich Themen wie Naturgenuss, KremserSchmidt, Ortsbild und Besiedelung, Protestantismus und Gegenreformation, Kunstmeile und der zeitgenössischen Wachau. Das Projekt wird mit LEADER-Mitteln gefördert. Die notwendigen Eigenmittel werden von den Wachau-Gemeinden sowie der freien evangelikalen Gemeinde Krems aufgebracht. Andreas Nunzer, Obmann der LEADER-Region Wachau-Dunkelsteinerwald: „Das Projekt ist Teil eines wichtigen Aktionsfeld unserer lokalen Entwicklungsstrategie, nämlich zu ‚Natürliche Ressourcen und kulturelles Erbe‘. In diesem Projekt wird mit vergleichsweise geringem Aufwand eine extrem hohe Wirkung erzielt.“

 

Die LEADER-Region Wachau-Dunkelsteinerwald hat dieses Projekt gemäß ihrer lokalen Strategie zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.