Weltweit führender Energieforscher arbeitet nun am ecoplus Technopol Wieselburg
05.04.2017

Weltweit führender Energieforscher arbeitet nun am ecoplus Technopol Wieselburg

Dipl.-Ing. Dr. Michael Stadler wechselte von der renommierten Universität Berkeley in Kalifornien zum K1-Kompetenzzentrum BIOENERGY 2020+ GmbH am ecoplus Technopol Wieselburg. Wirtschafts- und Technologielandesrätin Dr. Petra Bohuslav, die stellvertretende ecoplus-Aufsichtsratsvorsitzende  LAbg. Bgm. Michaela Hinterholzer und ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki freuen sich über diesen prominenten Neuzugang für den Technologiestandort Wieselburg und hießen ihn im Technologie- und Forschungszentrum (TFZ) willkommen.
In seiner bisherigen Karriere veröffentlichte Stadler mehr als 220 Beiträge in Fachzeitschriften und acht Computerprogramme. Für seine Forschung an den Energienetzen der Zukunft wurde Stadler 2016, als erster Österreicher, vom damaligen Präsident Barack Obama mit dem „Presidential Early Career Award for Scientists and Engineers“ geehrt – zu dem ihm auch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll gratulierte.

Ideale Rahmenbedingungen für Wissenschaft, Wirtschaft und Ausbildung

„Ich freue mich, dass wir mit Dipl.-Ing. Dr. Michael Stadler ein ‚Super-Hirn‘ für den  Technologiestandort Niederösterreich gewinnen konnten. Gratulation an das Forschungszentrum BIOENERGY 2020+, das Dipl.-Ing. Dr. Michael Stadler zurück in seine niederösterreichische Heimat locken konnte. Das ist eine hohe Auszeichnung für die Wissenschafts- und Technologiepolitik des Landes Niederösterreichs. Denn es zeigt sich, dass wir nicht nur – wie am Technopol Wieselburg – großartige Betriebe mit den hellsten Köpfen haben, sondern auch ideale Rahmenbedingungen für Wissenschaft, Wirtschaft und Ausbildung geschaffen haben, die Innovationen ermöglichen. Hier spielen unsere Technopolstandorte eine wichtige Rolle“, so Landesrätin Dr. Petra Bohuslav.

Dipl.-Ing. Dr. Stadler verstärkt Forscherteam des K1-Kompetenzzentrums BIOENERGY 2020+ GmbH

Der gebürtige Niederösterreicher Dipl.-Ing. Dr. Michael Stadler leitete eine vierzigköpfige Energietechnik-Forschungsgruppe am Lawrence Berkeley National Laboratory der Universität Berkeley in Kalifornien. Nach seiner mehr als 10-jährigen Forschungstätigkeit in den USA kehrte Dr. Stadler in seine Heimat zurück und wird das Forscherteam des K1-Kompetenzzentrums BIOENERGY 2020+ GmbH am Technopolstandort Wieselburg verstärken. Er bleibt aber auch dem Berkeley Lab als Berater treu, um die Brücke zwischen Niederösterreich und Kalifornien aufrechtzuerhalten. In Wieselburg wird er den Forschungsbereich „Intelligente Netze und Mikro-Netze“ aufbauen. „Mikro-Netze sind Energienetze, die von einem überregionalen Energienetz unabhängig funktionieren können. Dies hat den Vorteil, dass große Versorgungsausfälle, wie sie zum Beispiel bei Umweltkatastrophen oder Blackouts auftreten, verhindert werden können. Weiters verbessern Mikro-Netze die Integration von volatilen erneuerbaren Energien, wie der Photovoltaik“, erklärt Dr. Michael Stadler den Inhalt und Zweck seiner Forschungstätigkeit.

Technopolstandort Wieselburg als Innovationsmotor für das Mostviertel

„Der Technopolstandort Wieselburg stellt mit seinen Forschungseinrichtungen den Anspruch, Innovationsmotor für das Mostviertel zu sein. Der Technopol und das K1-Kompetenzzentrum BIOENERGY 2020+  werden mit der Bestellung von Dipl.-Ing. Dr. Michael Stadler ihrem Ruf als  Innovationstankstelle für technologieorientierte Unternehmen im Mostviertel wieder einmal gerecht“, freut sich die stellvertretende ecoplus Aufsichtsratsvorsitzende LAbg. Bgm. Michaela Hinterholzer.


Weitere Informationen:
Mag. Andreas Csar
+43 2742 9000 19616