Wirtschafts- und Tourismusstandort Waldviertel: Regionale Initiativen tragen zu positiver Entwicklung bei

Wirtschafts- und Tourismusstandort Waldviertel: Regionale Initiativen tragen zu positiver Entwicklung bei

Gruppenfoto mit Ski und Helmen bei Waldviertel PK

ecoplus Wirtschaftsparks, die neue Wirtschaftsstrategie des Landes, das Wirken der Regionalförderung, sowie News aus dem Tourismusbereich waren zentrale Themen des Pressegesprächs, zu dem Wirtschafts-, und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav heute in das Hotel Schwarz Alm in Zwettl geladen hatte. „Das Waldviertel hat sich in den vergangenen Jahren als erfolgreicher Wirtschaftsstandort sowie als attraktive Tourismusdestination etabliert. Hier ist ein guter Boden, um wirtschaftlich tätig zu sein“, so Landesrätin Bohuslav, ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki, Franz Jahn, Geschäftsführer des Schidorfs Kirchbach und Stefan Graf vom Bauunternehmen Leyrer + Graf.

Drei Wirtschaftsparks im Waldviertel

ecoplus, die Wirtschaftsagentur Niederösterreichs, betreibt Wirtschaftsparks in ganz Niederösterreich. Drei von ihnen befinden sich im Waldviertel. „Auf einer besiedelten Fläche von 33 Hektar bieten 36 Unternehmen ihren Beschäftigten 545 Arbeitsplätze. Diese Arbeitsplätze sind ein wesentlicher Beitrag zur Wertschöpfung in der gesamten Region“, unterstreicht Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Stefan Graf, CEO von Leyrer + Graf, dessen Firmensitz in Gmünd beheimatet ist, beschäftigt aktuell an 17 Standorten durchschnittlich 2.200 Mitarbeiter und hat letztes Jahr einen Umsatz von rund 375 Mio. Euro erwirtschaftet. „Die in der Wirtschaftsstrategie des Landes Niederösterreich verfolgten Ziele bedeuten für mich ein klares Bekenntnis zur Innovation, zur Nachhaltigkeit und zur Regionalität, eingebettet in das internationale Umfeld. In diese Vorgaben kann sich das Waldviertel, wie auch die anderen Regionen Niederösterreichs nahezu ideal integrieren. Viele Regionen haben es erfolgreich gezeigt: Dort wo eine gute Infrastruktur vorhanden ist, dort prosperiert die Region: Dort sind Arbeitsplätze und es entsteht Wohnraum. „Es ist wichtig unsere Region attraktiv zu gestalten und das gelingt nur in einem stimmigen Zusammenspiel sämtlicher Partner. Wirtschaft sind wir alle: Als Konsumenten, als Unternehmen, als Politik: und haben das Ziel unseren Wohlstand zu sichern“, so Graf.


Schifahren im Schidorf Kirchbach

Ein weiteres wichtiges Standbein im Waldviertel ist der Tourismus. Mit dem Schidorf Kirchbach bietet die Region ein Ausflugsziel, das jährlich zahlreiche Besucher ins Waldviertel lockt. Mit seinem 550 Meter langen Schlepplift ist das vom örtlichen Fremdenverkehrsverein betriebene Schidorf ein „regionaler Nahversorger“ für den Nachwuchsskilauf. Mit einem 2018 durchgeführten Regionalförderprojekt wurde sämtlichen Anpassungen an neue Rahmenbedingungen – wie Nachfrage und Wetterschwankungen – Rechnung getragen. So wurden unter anderem die Beschneiung verstärkt, Kassen- und Zutrittssysteme modernisiert, die Zufahrtssituation verbessert und ein neues Pistengerät angekauft. „Wir freuen uns, dass das Angebot im Schidorf so gut angenommen wird und sich die Gäste bei uns wohlfühlen. Die Zusammenarbeit aller Beteiligten funktioniert hier einwandfrei. Die Umsätze sind durch die Investitionen deutlich von der Saison 2017/18 auf die Saison 2018/19 um 18 Prozent gestiegen“, betont Franz Jahn, Geschäftsführer des Schidorfs Kirchbach. Das Ski-Opening ist im Schidorf Kirchbach für den 15. Dezember ab 9 Uhr geplant.

Mit einem Investitionsvolumen von circa 860.000 Euro und einem Fördervolumen von rund 351.000 Euro bei den Regionalförderprojekten sowie einem Investitionsvolumen von etwa 448.000 Euro und einem Fördervolumen von rund 314.000 Euro bei den LEADER-Projekten leisten die acht geförderten Projekte seit 2015 einen wichtigen Beitrag zur positiven Entwicklung des Waldviertels. „Zu den Highlights des Förderportfolios zählen Projekte neben dem Schidorf Kirchbach, die Neupositionierung des Mohndorfes Armschlag sowie die Weiterentwicklung des geschichtsträchtigen Radweges Iron Curtain trail. Wir sind stolz darauf, dass wir durch diese geförderten Projekte die Region attraktiveren und gleichzeitig zukunftsfit machen“, hebt ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki hervor.


Waldviertel – ganz mein Geschmack!

Touristisch setzt Landesrätin Bohuslav darüber hinaus auf die Weiterentwicklung der Initiative „Waldviertel – ganz mein Geschmack!“, die von der Destination betreut wird. 94 Kulinarik- und Genusserlebnisse in rund 70 Betrieben sind Teil der Kulinarik-Initiative. Im Rahmen der Weiterentwicklung steht das Ziel im Vordergrund, die besonderen Genussprodukte des Waldviertels den Gästen auf besondere Art und Weise zugänglich zu machen. Aktuell wird mit Hochdruck an neuen Angeboten und der zukünftigen strategischen Ausrichtung der Initiative gearbeitet. Es zeichnet sich bereits jetzt ab, dass sich weitere Betriebe der Initiative anschließen werden.

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