ecoplus Wirtschaftspark Wolfpassing nimmt Fahrt auf und bringt zwei neue Betriebe in die Region
11.01.2018

ecoplus Wirtschaftspark Wolfpassing nimmt Fahrt auf und bringt zwei neue Betriebe in die Region

Der 2012 eröffnete Wirtschaftspark Wolfpassing wurde von ecoplus, dem IKB Kleines Erlauftal und der Raiffeisenbank Mittleres Mostviertel entwickelt, um weitere Flächen für die Betriebsansiedlung im Kleinen Erlauftal zur Verfügung stellen zu können. Jetzt haben die ersten zwei Betriebe diesen Standort für sich entdeckt und siedeln sich im Wirtschaftspark Wolfpassing an. Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav stattete dem Wirtschaftspark Wolfpassing einen Besuch ab, um sich persönlich ein Bild zu machen: „Die Zeitspanne, bis ein Wirtschaftspark so richtig ins Laufen kommt, wird von unseren ecoplus Experten in Jahrzehnten gemessen. Dass es beim Wirtschaftspark Wolfpassing ‚nur‘ rund fünf Jahre gedauert hat, spricht für die hohen Standortqualitäten in der Region. Sobald die ersten Betriebe hier die Arbeit aufnehmen, werden auch weitere Unternehmen diesem Beispiel folgen. Das bringt neue Arbeitsplätze und zusätzliche Wertschöpfung in die Region.“

Die Firmen KFZ Falkernsteiner und Josef Steiner-Gruppe sind die ersten Ansiedlungen

„Der Wirtschaftspark Wolfpassing ist der optimale Standort, um die Vorteile des wirtschaftlich aufstrebenden Mostviertels zu nutzen. Ich freue mich sehr darüber, dass der Wirtschaftspark nun mit den Ansiedlungen der Firmen KFZ Falkensteiner und der Josef Steiner - Gruppe. Fahrt aufnimmt. Das zeigt, dass wir mit unseren Angeboten an die Wirtschaft auf dem richtigen Weg sind. Ich bin davon überzeugt, dass sich auch der Wirtschaftspark Wolfpassing zu einem wichtigen Impulsgeber für die Region entwickeln wird“, freute sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav bei ihrem Besuchstermin.

Die Firma KFZ Falkensteiner errichtet auf einem rund 2.500m² großen Grundstück eine freie KFZ-Werkstätte mit §57a-Prüfstelle für Reparaturen aller Automarken und wird noch im ersten Quartal 2018 die Arbeit aufnehmen. „Der Wirtschaftspark Wolfpassing bietet die idealen Voraussetzungen als Standort einer Kfz-Werkstatt. Einerseits sind die entsprechenden Zufahrten und Genehmigungen vorhanden, anderseits sind wir durch die Lage direkt an der L96 für potenzielle Kunden sehr gut sichtbar“, erklärt Firmeninhaber Christian Falkensteiner.

Die zweite Neuansiedlung betrifft die europaweit agierende Josef Steiner – Gruppe mit Stammhaus in Purgstall an der Erlauf, die seit über 40 Jahren mit der Produktion, dem Handel und Vertrieb von Leitern, Gerüsten, Treppen, Zäunen, Balkonen und Geländern in Zentraleuropa erfolgreich tätig ist. Im Wirtschaftspark Wolfpassing hat das Unternehmen rund 40.000 m² erworben, um darauf Betriebsobjekte für Lager und Logistikmanagement zu errichten. Der Baustart ist für das erste Halbjahr 2018 geplant. In einem ersten Schritt sollen rund 20 Arbeitsplätze geschaffen werden. KR Josef Steiner und Rudolf F. Binderlehner, Mitglied der Geschäftsführung betonen: "Im Wirtschaftspark Wolfpassing haben wir den richtigen Standort und die optimalen Rahmenbedingungen für unser zukünftiges Wachstum gefunden. Die Investitionen in die neue Betriebsstätte sind für uns Investitionen in die erfolgreiche Weiterentwicklung unseres Unternehmens.“


Eine interkommunale Wirtschaftskooperation die Gestalt annimmt

Rund zwei Millionen Euro haben ecoplus, die Raiffeisenbank Mittleres Mostviertel und der Gemeindeverband „Interkommunales Betriebsgebiet Kleines Erlauftal“, dem Wolfpassing, Steinakirchen, Wang, Gresten, Gresten-Land und Reinsberg angehören, in die Infrastruktur des Wirtschaftsparks investiert. IKB-Obmann Bgm. Friedrich Salzer: „Wir haben uns als Ziel gesetzt, dass pro 1.000 m² ein Arbeitsplatz geschaffen wird und die beiden Betriebsansiedlungen bestätigen, dass diese Einschätzung realistisch ist. Wir freuen uns sehr, dass der interkommunale Wirtschaftspark jetzt von den Unternehmen angenommen wird und ich bin überzeugt, dass damit eine positive Entwicklung in Gang gesetzt wird.“

Auch ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki zeigt sich zuversichtlich: „Als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich haben wir große Erfahrung im Wirtschaftspark-Management. In den 17 Wirtschaftsparks, die ecoplus in ganz Niederösterreich im Eigentum oder in Beteiligung betreibt, sind über 970 internationale und österreichische Unternehmen mit mehr als 21.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angesiedelt. Damit fungieren unsere Wirtschaftsparks auch als Wachstumsmotoren für die Regionen. Im Mostviertel sind die Wirtschaftsparks in Ennsdorf oder Kematen nicht mehr aus der lokalen Wirtschaftslandschaft wegzudenken und ich bin überzeugt, dass sich der Wirtschaftspark Wolfpassing nahtlos in diese Erfolgsgeschichte einordnen wird.“