26.09.2016

Zukünftige Anforderungen an die Luftqualität in Innenräumen

Raumluftqualität rückt weiter in den gesellschaftlichen und umwelthygienischen Fokus. Nicht nur für Krankenhäuser zur Vermeidung der Verbreitung von Keimen, auch zur Steigerung der allgemeinen Innenraumqualität.

Besonders für Allergiker und mit dem Hintergrund steigender Feinstaubkonzentrationen in der Außenluft wie auch Emissionen aus Materialien birgt das Thema eine wesentliche Herausforderung für die nächsten Jahre. Neue Regelwerke stellen zudem immer höhere Anforderungen an Planer, Architekten, Bauherrn und Ausstatter von Innenräumen.
 

Lösungswege zur Luftqualität in Innenräumen aufgezeigt

Ein Schritt zur Bewerkstelligung dieser Herausforderungen ist eine Vernetzung und ein Wissenstransfer verschiedener Fachgebiete. Zu diesem Zweck lud das OFI Österreichisches Forschungsinstitut, Abteilung Pharma, Medizinprodukte und Hygiene, gemeinsam mit der FH Campus Wien und dem Bau.Energie.Umwelt Cluster Niederösterreich am 13. September 2016 zu einem Innovationsworkshop. In dessen Rahmen wurden die zukünftigen Anforderungen an die Luftqualität in Innenräumen diskutiert und Lösungswege aufgezeigt.
 

Thematische Arbeitsgruppen gebildet

Gemeinsam mit rund 20 Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft konnten notwendige weitere Forschungsfelder rund um die technischen, umwelthygienischen und medizinischen Aspekte identifiziert werden. Von der Einbeziehung von Messung und Auswirkung von Bioaerosolen bis zur Bewusstseinsbildung beim Gebäudenutzer rund um gute Raumluftqualität erstreckte sich der Output des Workshops. Nun wird in thematischen Arbeitsgruppen weitergearbeitet.

Wenn auch Sie Interesse an der Mitarbeit haben, Ihr Expertenwissen einbringen wollen und die Chance für Innovationen nutzen wollen, kontaktieren Sie uns:

DI Michaela Smertnig
T. +43 2742 9000-19664
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