12.12.2011: Ein sauberes Auto für zwei Unternehmen - Sehr gute Zwischenbilanz für Kremser E-Carsharing
Seit August diesen Jahres nutzen die beiden Logistikunternehmen Österreichische Post AG und ChemFreight, eine Tochter der Rail Cargo Austria Group, gemeinsam ein E-Fahrzeug. Am Vormittag werden mit dem Piaggio E-Porter Briefe und Pakete in Dürnstein zugestellt, am Nachmittag unterstützt das Fahrzeug den Werksverkehr am Gelände des Industriepark-Dynea. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt wird das von ecoPlus initiierte Projekt von der Donau Universität Krems.


„Es freut mich, dass sich hier mehrere Unternehmen gefunden haben, die gemeinsam Umwelt-Akzente setzen wollen. Wir als Land Niederösterreich tragen gerne bei solchen Projekten unseren Teil dazu bei“, erklärt Energie-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf. E-Mobilität ist eine Thema der Zukunft, für das man sich heute schon rüsten muss: „Wir sind hier bei diesem Projekt noch weiter gegangen. Wir verbinden zwei Umweltschutz-Maßnahmen zu einer Initiative. Denn Carsharing bedeutet vorhandene Ressourcen, wie eben Autos, bestmöglich zu nutzen und damit weitere Fahrzeuge einzusparen. Durch den Einsatz eines Elektro-Autos wird dieser ökologische Effekt natürlich noch weiter vergrößert. Seit 2008 hat das Land Niederösterreich 878 Autos mit Alternativ-Antrieb und 661 Elektroscooter gefördert“.
„Die Post verfolgt mit diesem Projekt zwei Zielrichtungen. Zum einen die bessere Auslastung unserer Flotte. Die Zustellautos sind oft nur sechs Stunden am Tag unterwegs, und stehen sonst still, das ist eigentlich unwirtschaftlich. Carsharing bedeutet hier eine bessere Nutzung der Fahrzeuge. Und zum anderen wollen wir natürlich den täglichen Umgang mit einem Elektro-Auto testen, auch vor dem Hintergrund, künftig verstärkt auf E-Mobility zu setzen“, erklärt Ing. Robert Modliba, Leiter der Brieflogistik bei der Österreichischen Post AG. Er berichtet von hervorragenden Ergebnissen: „Die abwechselnde Nutzung des Fahrzeuges hat sich gut bewährt, es kam bei den Übergaben bisher noch zu keinerlei Problemen. Auch im täglichen Einsatz haben wir sehr gute Erfahrungen sammeln können. Wir haben das E-Auto vor allem zur Zustellung in Dürnstein eingesetzt und sehr positives Feedback bekommen“. Die Ergebnisse der ersten Monate haben auch dazu beigetragen, dass die Post heuer bereits 18 Elektroautos angeschafft hat, weitere Ausschreibungen sind in Ausarbeitung.
Karl Götz vom Standort Krems der ChemFreight, hat sich für diese Alternativlösung am
Logistikstandort und Industriepark-Dynea besonders engagiert. „Mit diesem Projekt und aktiver Mitwirkung im Rahmen von unterschiedlichsten „E-Mobilitätsprojekten“ tragen wir als verantwortungsvoller und umweltbewusster Partner der Forderung unserer Kunden nach emissionsarmen Logistiklösungen Rechnung.“ Das E-Car wird täglich für die Erledigung der internen Verteilungen bzw. Abholungen der Post- und Paketsendungen am Logistikpark verwendet. Darüber hinaus setzt ChemFreight das Fahrzeug auch für Waggonchecks, Werksschutz–Rundgänge, und ähnliches am Logistikpark ein. Auch für Fahrten in das angrenzende Kremser Hafengebiet, dem Zollamt und der RCA-Güterabfertigung findet das e-Car Verwendung. Außerdem wird es auch bei ChemFreight jeden Tag betankt: Mit Strom, der direkt vor Ort erzeugt wird.
Unterstützt und ermöglicht wurde das Projekt durch ecoPlus des Landes Niederösterreich, sowie durch die Firma Faber, die den E-Porter für das Projekt gratis zur Verfügung stellt.
(c) NLK Filzwieser
v.l.n.r. Ing. Robert Modliba, Karl Götz, Landesrat Dr. Stephan Pernkopf
23.9.2011: WAVE-Zwischenstopp in St. Pölten – Elektromobilität hautnah erleben
Am 23. September 2011wurde St. Pölten für einen Nachmittag zum „Mekka der Elektromobilität“ in Österreich: Die Renn-Teams von WAVE (der World Advanced Vehicle Expedition) legten auf ihrer Tour von Paris nach Prag im St. Pöltner Regierungsviertel einen Zwischenstopp ein. Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf bildete gemeinsam mit DI Gerald Rücker (EVN) und vielen interessierten Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern das Empfangskomitee. „Elektromobilität ist effizient, Klima-schonend, schafft Arbeitsplätze und sichert die Lebensqualität künftiger Generationen“, so Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf. „In Niederösterreich sind wir von dieser neuen Technologie überzeugt und forcieren das Thema auch durch die Landesinitiative „e-mobil in niederösterreich“.“

Gestartet wurde WAVE am 11. September 2011 in Paris. Die Expedition führt die 20 Teams über 2800 km durch die acht Länder (Frankreich – Belgien – Niederlande - Deutschland - Schweiz – Liechtenstein – Österreich – Tschechische Republik) nach Prag. Mit dabei ist auch ein Team aus Niederösterreich.
Auf gemeinsame Einladung der Elektromobilitätsinitiative des Landes Niederösterreich „e-mobil in niederösterreich“ und der EVN statteten die TeilnehmerInnen der niederösterreichische Landeshauptstadt einen Besuch ab. So hatten auch interessierte Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher die Möglichkeit, die Teams und ihre Elektro-Fahrzeuge hautnah kennen zu lernen – ein Kontakt, der für Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf besonders wichtig ist: „Das Thema Elektromobilität kann nur dann langfristig erfolgreich positioniert werden wenn es uns gelingt auch die Bevölkerung von der Alltagstauglichkeit dieser E-Fahrzeuge zu überzeugen. Daher ist jede Möglichkeit zum persönlichen Kontakt mit dieser zukunftsträchtigen Technologie von großer Bedeutung. Wir freuen uns daher besonders, dass die WAVE-Organisatoren unserer Einladung gefolgt sind.“
Louis Palmer, der Initiator von WAVE, zählt beim Thema Elektromobilität international zu den Pionieren der ersten Stunde. Mit der Fahrt von Paris nach Prag will er beweisen, „dass man mit Elektromobilität bereits heute sauber und umweltschonend, leise und zuverlässig sogar quer durch Europa fahren kann. Das Vorurteil, dass Elektromobilität nicht für längere Strecken geeignet und somit auch nicht alltagstauglich ist, wollen wir mit unserer erfolgreichen Expedition eindrucksvoll widerlegen.“
Beim Thema Elektromobilität kann das Land Niederösterreich auf einen starken Partner aus der Wirtschaft zurückgreifen. DI Gerald Rücker von der EVN: „Die EVN versorgt die Teams von WAVE bei ihrem Stopp in St. Pölten kostenlos mit 100% Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen, denn wir sind davon überzeugt, dass Elektromobilität in den nächsten Jahren stark an Bedeutung gewinnen wird. Die EVN beschäftigt sich seit 20 Jahren mit alternativen Antrieben und investiert daher auch laufend in die Errichtung von Stromtankstellen in Niederösterreich“.
(c) Thule G. Jug
v.l.n.r. DI Gerald Rücker (EVN), Umwelt-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, Louis Palmer (Initiator von WAVE)
20.4.2011: Land Niederösterreich setzt ein Zeichen für E-Mobilität: Elektro-Auto und Strom-Tankstelle im Regierungsviertel
Niederösterreich wird e-mobil! Auf dem Weg zur Realisierung dieses engagierten Ziels wurde jetzt ein weiterer wichtiger Schritt gesetzt: Gestern stellten Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav und Energie-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf das erste Elektro-Auto im Fuhrpark des Landes NÖ vor und eröffneten gemeinsam mit DI Dr. Peter Layr,Sprecher des Vorstandes EVN AG, die erste E-Tankstelle im Regierungsviertel in St. Pölten „Damit setzen wir ein weiteres, starkes Zeichen im Rahmen der Elektromobilitätsinitiative des Landes Niederösterreich“, sind sich die beiden Landesräte einig.

Elektromobilität gewinnt in Niederösterreich immer mehr an Bedeutung und sowohl der Fahrzeugbestand, als auch die dazugehörige Infrastruktur werden ständig ausgebaut: Jetzt verfügt auch das Regierungsviertel in St. Pölten über ein Elektro-Auto und eine Stromtankstelle: In der Neuen Herrengasse auf Höhe des Klangturms können alle Arten von E-Fahrzeugen ab sofort kostenlos geladen werden.
Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav: „Mit dieser Ladestation direkt vor dem Landhaus wollen wir ein Signal aussenden – einerseits sollen die Menschen verstärkt für das Thema E-Mobilität sensibilisiert und interessiert werden. Gleichzeitig wollen wir damit aber auch die Wirtschaft motivieren, in diese Richtung tätig zu werden. Denn E-Mobilität hat großes Potenzial – ausschlaggebend ist für uns die sinnvolle Verbindung von Ökologie und Wirtschaft. Wer in diesen Bereich investiert, wer hier forscht, entwickelt und Know-how aufbaut, legt die Basis für eine erfolgreiche Zukunft!“
Doch das Land Niederösterreich geht noch einen Schritt weiter: Bei der Eröffnung wurde auch der erste Elektro-PKW des Landes Niederösterreich vorgestellt, der Teil des regulären Fuhrparks ist! Energie-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf: „Mit diesem neuen Dienstwagen geht die Niederösterreichische Landesregierung mit gutem Beispiel voran. Elektromobilität ist effizient, Klima schonend, schafft Arbeitsplätze und sichert Lebensqualität künftiger Generationen. Zusätzlich bietet diese Technologie auch Chancen für den ländlichen Raum. Unser Ziel ist es daher, in Niederösterreich ein breites Bewusstsein für Elektromobilität und eine entsprechende Wertschöpfung zu schaffen.“
Bei allen Aktivitäten zum Thema E-Mobilität kann das Land Niederösterreich auf die Unterstützung des heimischen Energieversorgers EVN zählen. EVN-Vorstandssprecher DI Dr. Peter Layr: „Die E-Mobilität wird zuerst in Ballungsräumen und großen Städten wie St. Pölten ihren Durchbruch schaffen. Eine notwendige Vorraussetzung dafür ist eine Elektrotankstellen-Infrastruktur bei Wohn-, Arbeits- und Einkaufsplätzen. Die EVN beschäftigt sich seit 20 Jahren mit dem innovativen Thema der alternativen Mobilität und investiert mit der Errichtung von E-Tankstellen in die Mobilitätszukunft Niederösterreichs.“
Koordinator und Unterstützungsstelle für alle Niederösterreich-bezogenen Aktivitäten zum Thema E-Mobilität ist die Landesinitiative „e-mobil in niederösterreich“, die bei ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes angesiedelt ist.
Foto (c) NLK Kaufmann
v.l.n.r.: Energie-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav, EVN-Vorstandssprecher DI Dr. Peter Layr
Presseinformation: Land Niederösterreich setzt ein Zeichen für E-Mobilität: Elektro-Auto und Strom-Tankstelle im Regierungsviertel
28.3.2011: Neue E-Tankstelle von SPAR und EVN in Bruck an der Leitha
Elektromobilität gewinnt in Niederösterreich immer mehr an Bedeutung und auch die notwendige Infrastruktur wird laufend ausgebaut: Jetzt verfügt auch Bruck an der Leitha über eine Elektrotankstelle. Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav eröffnete gestern – als Auftakt für die Errichtung einer Reihe weiterer derartiger Tankstellen in Niederösterreich – gemeinsam mit Mag. Alois Huber, Geschäftsführer SPAR Niederösterreich / Wien, DI Dr. Peter Layr,Sprecher des Vorstandes EVN AG und ecoplus-Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki eine neue E-Tankstelle vor dem EUROSPAR Bruck an der Leitha. „Damit setzten wir einen weiteren Schritt zur langfristigen Etablierung von E-Mobilität in der Region und kommen unserem Ziel „Niederösterreich wird e-mobil“ wieder ein Stück näher“, freut sich Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav.

(29. März 2011) - Niederösterreich wird e-mobil! Um diese Vision in die Realität umsetzen zu können, sind nicht nur optimale Rahmenbedingungen nötig, sondern das Land Niederösterreich benötigt auch starke, verlässliche Partner aus der Wirtschaft. „SPAR und EVN sind solche Partner, die mit ihren Aktivitäten zum Thema E-Mobilität Signalwirkung haben und damit auch andere Unternehmen motivieren, in diese Richtung tätig zu werden“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav. „Elektromobilität hat großes Potenzial – ausschlaggebend ist für uns die sinnvolle Verbindung von Ökologie und Wirtschaft. Wer in diesen Bereich investiert, wer hier forscht, entwickelt und Know-how aufbaut, legt die Basis für eine erfolgreiche Zukunft!“
Dieser Meinung schließt sich auch Mag. Alois Huber, Geschäftsführer SPAR Niederösterreich / Wien, an: „E-Mobilität ist für uns eine der großen Zukunftschancen. Daher hat SPAR auch ein innovatives Gesamtkonzept rund um dieses Thema entwickelt. Das reicht von einem großangelegten Tankstellennetz bis hin zu einem neuartigen Fördermodell, mit dem wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Umstieg auf E-Mobilität leichter machen wollen.“
Bei ihren engagierten Vorhaben zum Thema E-Mobilität können sowohl das Land Niederösterreich als auch SPAR auf die Unterstützung des heimischen Energieversorgers EVN zählen. EVN-Vorstandssprecher DI Dr. Peter Layr: „Die Elektromobilität wird in den nächsten Jahren stark an Bedeutung gewinnen. Die EVN beschäftigt sich seit 20 Jahren mit alternativen Antrieben und investiert mit der Errichtung von Stromtankstellen in Niederösterreich und mit unserem Engagement im Bereich Erneuerbarer Energie in die Zukunft sanfter Mobilität.“
Koordinator und Unterstützungsstelle für alle Niederösterreich-bezogenen Aktivitäten zum Thema E-Mobilität ist die Landesinitiative „e-mobil in niederösterreich“, die bei ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes angesiedelt ist. ecoplus-Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki weist auf das breite Angebot der Landesinitiative hin: „“e-mobil in niederösterreich“ steht der Wirtschaft ebenso zur Verfügung, wie den Regionen und Gemeinden, die sich hier engagieren wollen. Was die Eröffnung der E-Tankstellte beim EUROSPAR in Bruck an der Leitha betrifft, so sind wir besonders stolz darauf, dass damit jetzt auch ein ecoplus-Wirtschaftspark über eine E-Tankstelle verfügt.“
Foto v.l.n.r.: Mag. Alois Huber, Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav, DI Dr. Peter Layr, Mag. Helmut Miernicki
Copyright: Thule G. Jug
24.3.2011: Die Bucklige Welt wird e-mobil
Niederösterreich ist auf dem besten Weg, zu einer Vorzeigeregion in Sachen Elektromobilität zu werden. Jetzt wird ein weiterer Meilenstein gesetzt: Die Bucklige Welt wird e-mobil! Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav und Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf präsentierten heute in Krumbach in der Buckligen Welt gemeinsam mit LAbg. Bgm. Ing. Franz Rennhofer und Norbert Luckerbauer (Mobilitätscenter Luckerbauer) die Details dieses großangelegten Projekts. „Hier arbeiten alle relevanten Player aus der Region vorbildhaft zusammen – sowohl auf kommunaler als auch auf unternehmerischer Seite. Das Projekt “e-mobil Bucklige Welt“ steht für zukunftsorientiertes Denken und den gemeinsamen Umsetzungswillen einer Region“, sind sich die politisch Verantwortlichen einig.
Elektromobilität ist eines der großen Zukunftsthemen. Während es in den meisten österreichischen Bundesländern jedoch vor allem um spezielle Einzelprojekte geht, wurden in Niederösterreich die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Gesamtentwicklung geschaffen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem systematischen Aufbau von Regionen zum Thema E-Mobilität.
„Hier setzt auch das Projekt „e-mobil Bucklige Welt“ an“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav. „Es schafft eine enge Verbindung von Tourismus, Nachhaltigkeit und Regionaler Wirtschaft, die allen zugute kommt. Während im ersten Jahr die touristischen Angebote im Vordergrund stehen, wird der Fokus im zweiten Jahr auf den Bereichen Alltagsmobilität und gewerbliche Mobilität liegen.“
Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf betont: „Elektromobilität ist effizient, Klima schonend, schafft Arbeitsplätze und sichert die Lebensqualität künftiger Generationen. Zusätzlich bietet diese innovative Technologie aber auch neue Chancen für den ländlichen Raum. Unser Ziel ist es daher, in Niederösterreich ein breites Bewusstsein für Elektromobilität und eine entsprechende Wertschöpfung zu schaffen. Dieses Projekt trägt ganz wesentlich dazu bei.“
„e-mobil Bucklige Welt“ verknüpft ein umfassendes und vor allem auch leistbares regionales Angebot an E-Fahrzeugen (gesichert durch ein stark regionales Betreibermodell) mit den in der Region vorhandenen erneuerbaren Energien – ein Punkt, der für den Lichtenegger Bügermeister LAbg. Ing. Franz Rennhofer von besonderer Bedeutung ist: „Das gesamte Projekt ist in ein großangelegtes, regionales Energiekonzept eingebettet. Daher soll unter Einbindung der Gemeinden auch ein Tankstellennetz etabliert werden und es ist unser erklärtes Ziel, den Strombedarf durch Ökostromanlagen zu decken.“
Eine weitere Grundlage für den Erfolg des Projekts ist die enge Kooperation mit der regionalen Wirtschaft. Norbert Luckerbauer, Chef des Mobilitätscenter Luckerbauer und eine der wesentlichen unternehmerischen Säulen dieses Projekts, setzt auch in seinem Betrieb auf diese neue Technologie: „E-Mobilität wird immer mehr an Bedeutung gewinnen. Wer sich jetzt in diesem Bereich engagiert, wird auch künftig den Mitbewerbern einen Schritt voraus sein und bei den Kunden punkten können.“
Das Projekt „e-mobil Bucklige Welt“ wird unterstützt durch die Landesinitiative „e-mobil in niederösterreich“, die von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, umgesetzt wird. ecoplus-Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki: „Mit der Landesinitiative steht sowohl den Regionen und Gemeinden als auch den Betrieben ein zentraler Ansprechpartner für alle Niederösterreich-bezogenen Fragestellung zum Thema Elektromobilität zur Verfügung.“
Foto v.l.n.r.: Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf, Norbert Luckerbauer, Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav, Mag. Helmut Miernicki, LAbg. Bgm. Ing. Franz Rennhofer
16.2.2011: NÖ -Landesausstellung 2011: e-mobil im Römerland Carnuntum
Die diesjährige niederösterreichische Landesausstellung geht von April bis November in der Region Römerland Carnuntum über die Bühne. Neben den Hauptausstellungsorten Petronell-Carnuntum, Bad Deutsch-Altenburg und Hainburg sind in der Region zahlreiche weitere Aktivitäten geplant. Um den BesucherInnen die Landesausstellung und die Attraktionen der Region klimafreundlich näher zu bringen, wurde mit Unterstützung der Landesinitiative „e-mobil in niederösterreich“ ein umfassendes E-Mobilitätskonzept ausgearbeitet. Mit der Gründung einer Betreiber-ARGE wurde ein wichtiger Schritt gesetzt. Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav: „Unser Ziel ist die nachhaltige Etablierung von Elektromobilität in der Region über den Zeitraum der Landesausstellung hinaus.“

Um das Thema Elektromobilität in der Region Römerland Carnuntum langfristig zu positionieren, wurde von Anfang an neben dem stark touristischen Fokus eine sinnvolle Nachnutzung beziehungsweise intelligente Nutzungserweiterung in Richtung Alltagsmobilität für Private sowie betriebliche und kommunale Mobilität in das Konzept eingearbeitet. Umgesetzt wird dieses Konzept durch eine ARGE, bestehend aus dem Energiepark Bruck an der Leitha, der Region Römerland Carnuntum, EVN und Raiffeisen-Leasing, die dieser Tage unter der Leitung des Energieparks offiziell ihre Arbeit aufnimmt. Sie baut derzeit ein umfassendes touristisches E-Fahrzeug-Verleihsystem in der Region Römerland Carnuntum auf und wird dieses – beginnend mit der Landesausstellung – auch längerfristig betreiben.
"Mit diesem Projekt erreichen wir eine hohe Sichtbarkeit für das Thema Elektromobilität“, so Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav. „Die Besucherinnen und Besucher der Niederösterreichischen Landesausstellung 2011 haben nun die Möglichkeit, E-Mobilität persönlich und unmittelbar zu „erfahren“ und wir wünschen uns, dass sie ihre Erfahrungen anschließend als Multiplikatoren, als „Botschafter der Elektromobilität“, weitergeben.“
Gleichzeitig werden durch das Projekt aber auch Andockmöglichkeiten für weitere Aktivitäten zum Zukunftsthema Elektromobilität in der Region geschaffen, die insbesondere auf die Bereiche Forschung & Entwicklung, Alltagsmobilität und betriebliche bzw. kommunale Mobilität zielen werden. Koordiniert und landesweit aufeinander abgestimmt werden die zahlreichen wirtschaftlichen und touristischen Aktivitäten rund um die Elektromobilität von der Landesinitiative „e-mobil in niederösterreich“.
Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra
Bohuslav: „In unserem Bundesland sind z
ahlreiche Projekte und Aktivitäten bereits in Umsetzung oder stehen unmittelbar davor, sie bilden einen weiteren Schritt zur Umsetzung der Vision: Niederösterreich als bedeutende Testregion für Innovationen und Entwicklungen zum Thema Elektromobilität in Europa zu etablieren.“
www.emobil-roemerland.at
(c)NLK Johann Pfeiffer
v.l.n.r.: Mag. Reinhard Würger (Raiffeisen-Leasing GmbH), Mag.(FH) Norbert Koller (Energiepark Bruck an der Leitha), Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav, Bernhard Fischer (Römerland Carnuntum), DI Dr.
Andrea Edelmann (EVN AG)
Pressespiegel e-mobil im Römerland Carnuntun (Stand: 10.3.2011)
8.2.2011: 1 Jahr "e-mobil in niederösterreich" - eine Erfolgsbilanz
Vor genau einem Jahr hat die Landesinitiative „e-mobil in niederösterreich“ die Arbeit aufgenommen. Jetzt zogen Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav und Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf eine erste Zwischenbilanz. Gemeinsam mit EVN-Vorstandssprecher DI Dr. Peter Layr und Mag. Reinhard Würger von der Raiffeisen-Leasing GmbH gaben sie einen Überblick über die zahlreichen Maßnahmen, die 2010 bereits erfolgreich umgesetzt wurden und informierten über die für 2011 geplanten Projekte. „Durch die Landesinitiative "e-mobil in niederösterreich" ist es im letzten Jahr gelungen, Niederösterreich im Themenbereich Elektromobilität innerhalb Österreichs ausgezeichnet zu positionieren“, sind sich die beiden Landesräte einig.
Mit der Landesinitiative „e-mobil in niederösterreich“ wurde eine Alternative zu den Aktivitäten der meisten anderen österreichischen Bundesländer gesetzt: „Während es dort vielfach um spezielle Einzelprojekte geht, werden in Niederösterreich durch die Landesinitiative die Grundlagen für eine erfolgreiche Gesamtentwicklung geschaffen, die viele verschiedene Bereiche umfasst“, erläutern Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav und Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf die strategische Ausrichtung von „e-mobil in niederösterreich“.
„e-mobil in niederösterreich“ ist daher Informations- und Know-how Drehscheibe, Anlaufstelle und zentraler Ansprechpartner für alle Niederösterreich-bezogenen Fragestellungen zum Thema E-Mobilität. Neben der breit angelegten Bewusstseinsbildung für das Thema E-Mobilität und der Erhöhung der Wertschöpfung in Niederösterreich, geht es insbesondere darum, durch die gezielte Kombination von Projekten und Aktivitäten den systematischen Aufbau von ausgewählten E-Mobilitätsregionen in Niederösterreich voranzutreiben. Dabei sollen unterschiedliche Mobilitätsbereiche wie Tourismus, Alltagsmobilität, öffentlicher Personennahverkehr oder gewerbliche Mobilität eingebunden werden. Eine weitere wesentliche Stoßrichtung liegt in der Entwicklung von spezifischen Modell-Lösungen, die dann auf größere Regionen ausgerollt werden können.
Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav: „Zahlreiche Projekte und Aktivitäten sind bereits in Umsetzung oder stehen unmittelbar davor, und bilden einen weiteren Schritt zur Umsetzung der Vision: Niederösterreich als bedeutende Testregion für Innovationen und Entwicklungen zum Thema Elektromobilität in Europa zu etablieren.“
„Elektromobilität ist effizient, Klima schonend, schafft Arbeitsplätze und sichert die Lebensqualität künftiger Generationen. In Niederösterreich herrscht großes Interesse an Elektromobilität. Das Land hat bisher die Anschaffung von 5.000 Elektrofahrrädern und 500 Elektromopeds mit fast 1,5 Millionen Euro gefördert“, betont Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf.
Bei diesem engagierten Vorhaben kann die Landesinitiative "e-mobil in niederösterreich" auf zwei starke Partner aus der Wirtschaft zurückgreifen. EVN-Vorstandssprecher DI Dr. Peter Layr: "Die Elektromobilität wird in den nächsten Jahren stark an Bedeutung gewinnen. Die EVN beschäftigt sich seit 20 Jahren mit alternativen Antrieben und investiert mit der Errichtung von Stromtankstellen in Niederösterreich und mit unserem Engagement im Bereich Erneuerbarer Energie in die Zukunft sanfter Mobilität."
Diese Verbindung von Wirtschaft und Klimaschutz ist auch für Mag. Reinhard Würger, Raiffeisen-Leasing GmbH, ein Hauptargument: "Für die Raiffeisen-Leasing, die sich seit vielen Jahren intensiv im Bereich Ökoenergie engagiert, ist die Forcierung von Mobilität durch den Einsatz von Elektrofahrzeugen ein strategisch wichtiges Anliegen. Wir wollen zukünftig nicht Autos vermieten, sondern Mobilität. Und wir sind überzeugt, dass vor allem in urbanen Bereichen durch eine Verbesserung der Luftqualität, eine Reduktion der Lärmbelästigung und des Schadstoffausstoßes die Lebensqualität nachhaltig gesteigert werden kann."
Umgesetzt wird "e-mobil in niederösterreich" durch ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich.
(c) Thule G. Jug
Pressefoto 1: v.l.n.r. Mag. Reinhard Würger (Raiffeisen Leasing GmbH), DI Dr. Peter Layr (EVN Vorstandssprecher), Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav, Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf
Pressefoto 2: Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav, Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf
Pressespiegel "1 Jahr e-mobil in niederösterreich - eine Erfolgsbilanz"
24.11.2010: e-mobil in niederösterreich auf der Lange Nacht der Forschung
30.7.2010: Elektromobilität: Neue Kooperation zwischen Niederösterreich und Graz
23.4.2010: e-mobil durch die Wachau – eine Region setzt Maßstäbe für sanften Tourismus und nachhaltige Mobilität
26.1.2010: e-mobil in niederösterreich - eine Landesinitiative stellt sich vor