Bewegende Schätze im Nibelungengau: Schatzkarte wird erweitert
Im Zuge eines Projekts in der LEADER-Region Südliches Waldviertel–Nibelungengau wird die Initiative „Bewegende Schätze im Nibelungengau“ weiter ausgebaut. Ziel ist es, die Region mit ihren Natur- und Kulturschätzen noch sichtbarer zu machen und die touristische Wertschöpfung zu steigern. Es wird die „Schatzkarte Nibelungengau“ erweitert und neu entwickelte Touren umgesetzt. „Niederösterreich verfügt über eine große Vielfalt an touristischen Ausflugsmöglichkeiten für Groß und Klein. Der Nibelungengau ist ein gutes Beispiel dafür. Mit dem Projekt soll die Region als Ausflugs- und Urlaubsdestination gestärkt werden, um die beste Zukunft für unsere Kinder aktiv zu gestalten“, erklärt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
Die „Schatzkarte Nibelungengau“ wird erweitert und nachproduziert. Sie präsentiert besondere Natur- und Kulturschätze sowie ausgewählte Betriebe, die Qualitätskriterien erfüllen. Ergänzend werden eigens entwickelte Touren und sichtbare Wiedererkennungselemente umgesetzt. „Gezielte Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen sollen die Bekanntheit der Region erhöhen, die Aufenthaltsdauer verlängern und die Zahl der Nächtigungen steigern“, schildert Bernhard Schröder, Geschäftsführer der Donau Niederösterreich Tourismus GmbH.
Neue Impulse für Gäste und Einheimische
Darüber hinaus fördert das Projekt die Zusammenarbeit innerhalb der Region: Partnernetzwerktreffen und Qualifizierungsmaßnahmen zum Thema Nachhaltigkeit im Tourismus stärken die Kooperation zwischen Gemeinden und Betrieben. Ziel ist es, die Qualität des Angebots zu verbessern und das Bewusstsein sowie die Identifikation mit der Region zu vertiefen. „Das Projekt richtet sich auch an die Bewohnerinnen und Bewohner des Nibelungengaus. Es hebt die Vielfalt an Freizeitmöglichkeiten in den Bereichen Natur, Kultur und Kulinarik hervor und zeigt auf, wie diese zur hohen Lebensqualität in der Region beitragen, unterstreicht Thomas Heindl, Geschäftsführer der LEADER-Region Südliches Waldviertel-Nibelungengau. Das Projekt soll bis Ende 2026 realisiert werden.
Die LEADER-Region Südliches Waldviertel-Nibelungengau hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land, Bund und Europäischer Union gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des GAP-Strategieplans Österreich 2023-2027 und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner beschlossen.