Junger Mann mit dem Handy
westend 61/Uwe Umstätter
19. Februar 2026

Call for Papers - Smart Surface Summit 2026

Die Welt hat sich verändert – und die Akteure der Oberflächentechnik (ob sie nun in der Wissenschaft oder in der Wirtschaft tätig sind) müssen ihre Aktivitäten nach den neuen Rahmenbedingen ausrichten. Obwohl der verantwortungsvolle, klimaneutrale und zirkuläre Umgang mit Ressourcen langfristig über die Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftssystems entscheidet, heißt das Schlagwort der Stunde nicht „Nachhaltigkeit“, sondern „Sicherheit“.

  • Was bedeutet die Neuausrichtung der europäischen Sicherheitspolitik für diejenigen, die sich mit Materialien und Oberflächen beschäftigen?
  • Welche Chancen, welche Risiken ergeben sich?
  • Wie werden sich die Märkte verhalten?
  • Welche Bedeutung kommt Technologien zu, die Oberflächen mit neuen Funktionen ausstatten?
  • Welche Möglichkeiten eröffnen digitale Werkzeuge?

Der SMART SURFACE SUMMIT – S3 hat sich in den vergangenen Jahren als Material- und Technologieübergreifende Plattform etabliert, auf der Experten der Oberflächentechnik Fragen wie diese diskutieren können. Alle Player entlang der Wertschöpfungskette sind eingeladen, Vortragsideen zu folgenden Feldern einzureichen.

Schwerpunkte des SMART SURFACE SUMMIT

Themenfeld A:  Oberflächen für Hightech-Branchen

  • Anforderungen und Lösungen für Luft- und Raumfahrt- sowie Defense-Anwendungen
  • Anforderungen und Lösungen für Energieversorgung und staatliche Infrastruktur
  • Anforderungen und Lösungen für Maschinenbau und Mobilität

Themenfeld B: Funktionelle und strukturierte Oberflächen, additive Fertigung

  • Mikro- und nanostrukturierte Oberflächen
  • Gedruckte Oberflächenstrukturen
  • Neue Verfahren der additiven Fertigung
  • Intelligente und adaptive Oberflächen
  • Bionische Konzepte und nachwachsende Rohstoffe

Themenfeld C: Kooperation entlang der Wertschöpfungskette

  • Forschungseinrichtungen kooperieren mit Industrieunternehmen
  • Rohstoff- und Beschichtungshersteller kooperieren mit Anwendern
  • Herausforderungen für Hersteller von Anlagen zur Modifikation von Oberflächen
  • Kombination verschiedener Technologien (z.B. chemische und elektrochemische Beschichtungsverfahren, Gasabscheidung und thermisches Spritzen, Laserbeschichtung und Plasmaverfahren)

Themenfeld D: Methoden und Werkzeuge

  • Analytik und Charakterisierung (Labor- und Inline-Methoden)
  • Effizienzsteigerung in der Produktion
  • Datenauswertung, Modellierung, Künstliche Intelligenz

Einreichung von Vorträgen

Zum Einreichen von Vorträgen sind alle eingeladen, die zur Entstehung und Nutzung funktioneller Oberflächen beitragen:

  • Universitäten, Fachhochschulen und Forschungsinstitutionen, die sich mit Funktion, Modifikation und Analyse von Oberflächen beschäftigen
  • Industrieunternehmen, die Oberflächen mit speziell designten Eigenschaften benötigen
  • Lackierbetriebe, Pulverbeschichter, Galvaniseure, Feuerverzinker, Anbieter von Verfahren der Gasphasenabscheidung und des thermischen Spritzens
  • Anbieter von Beschichtungsmitteln, Rohstoffen, Vorbehandlungschemikalien
  • Anbieter von Anlagen zur Oberflächenbeschichtung und Oberflächenmodifikation

Organisationskomitee

Hubert Culik, Executive Officer, Kansai Helios Coatings GmbH und Präsident des Fachverbands der Chemischen Industrie Österreichs

Rainer GotsbacherTechnopolmanager Wiener Neustadt bei der Niederösterreichischen Wirtschaftsagentur ecoplus 

Georg SachsHerausgeber der Zeitschrift Chemiereport/Austrian Life Sciences 

Klaus Schaubmayr, Geschäftsführer der Berufsgruppen Lackindustrie, Bauklebstoffindustrie, Bitumenemulsionsindustrie im Fachverband der Chemischen Industrie Österreichs

Ihre Vorschläge für Vorträge und Referenten nehmen die Mitglieder des Organisationskomitees gerne entgegen. Einreichschluss: 8. Mai 2026

Ihr Kontakt für weitere Rückfragen:

Rainer Gotsbacher