Junger Mann mit dem Handy
westend 61/Uwe Umstätter
29. Mai 2026

EUROPA-FORUM Wachau: Rüstung und Sicherheitspolitik im Fokus

Im Rahmen des diesjährigen Europa-Forums Wachau organisierte die niederösterreichische Wirtschaftsagentur ecoplus am Campus Krems das Panel „Rüstung & Sicherheitspolitik: Industrielle Kooperationen und regionale Chancen“. Im Fokus stand die Frage, wie niederösterreichische und österreichische Unternehmen durch internationale Allianzen neue Marktpotenziale in der Verteidigungsindustrie erschließen können. Hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Recht diskutierten aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der Sicherheits- und Verteidigungsbranche. Zentrale Themen waren technologische Souveränität, resiliente Lieferketten sowie Europas strategische Unabhängigkeit in der Rüstungsbeschaffung.

Unter dem Motto „The Next 30“ feierte das Europa-Forum Wachau heuer sein 30-jähriges Bestehen. Die Veranstaltung widmet sich zentralen Zukunftsfragen Europas und beleuchtet insbesondere den Aufbau einer resilienten Sicherheitsarchitektur sowie die Stärkung der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit in einem dynamischen globalen Umfeld.

Beim ecoplus Panel „Rüstung & Sicherheitspolitik: Industrielle Kooperationen und regionale Chancen“ diskutierten Ronald Vartok (Leiter der Direktion für Verteidigungspolitik und Internationale Beziehungen, BMLV), Reinhard Marak (Leiter WKÖ-Stabstelle Krisenmanagement und Sicherheitsvorsorge), Peter Koren (Vize-Generalsekretär, Industriellenvereinigung), Claus Zeppelzauer (ecoplus Prokurist, ecoplus und Geschäftsführer ecoplus Digital GmbH), Nicolas Stockhammer (Politikwissenschaftler, Department für Sicherheitsforschung, Universität für Weiterbildung Krems) und Markus Singer (Rechtsanwalt, Singer & Kessler Rechtsanwälte GmbH). Die Moderation übernahm Heinz Stiastny, Vorstandsmitglied des Zentrums für Risiko- und Krisenmanagement.

Neue Marktchancen für regionale Unternehmen

Ein Ergebnis der Diskussion: Nationale Unternehmen können von der aktuellen sicherheitspolitischen Dynamik profitieren. Internationale Kooperationen und industrielle Allianzen eröffnen neue Marktchancen und bieten die Möglichkeit, sich stärker in europäische und globale Wertschöpfungsketten zu integrieren.

Gleichzeitig befindet sich die industrielle Landschaft im Wandel. Steigende Anforderungen an Resilienz, Versorgungssicherheit und technologische Kompetenz schaffen zusätzliche Wachstumsimpulse, bringen jedoch auch neue Herausforderungen mit sich. Als entscheidender Erfolgsfaktor wurde die enge Zusammenarbeit von Wirtschaft, Politik und Forschung hervorgehoben, um Innovationskraft zu stärken und langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

ecoplus Prokurist Claus Zeppelzauer resümiert: „Unser Panel spannte den Bogen vom Schutz kritischer Infrastruktur über die Stärkung unserer industriellen Basis bis hin zur europäischen Perspektive – ganz im Sinne des Europa-Forums Wachau, das Sicherheit, Innovation und Zusammenarbeit als Grundpfeiler eines resilienten und wettbewerbsfähigen Europas versteht.“

Hier gelangen Sie zur Bildergalerie des ecoplus Panel.

Ihr Kontakt für weitere Rückfragen:

Markus Steinmaßl

Leiter Unternehmenskommunikation
E: m.steinmassl@ecoplus.at