Junger Mann mit dem Handy
westend 61/Uwe Umstätter
3. Juli 2026

Mehr Raum für Innovation: xista science park in Klosterneuburg wächst weiter

Seit 2019 bietet der xista science park in Klosterneuburg speziell ausgestattete Labor- und Büroflächen für forschungs- und technologieorientierte Unternehmen. Das von der niederösterreichischen Wirtschaftsagentur ecoplus errichtete Mehrmieterobjekt steht innovativen Betrieben aller Branchen offen. Mit der aktuellen Erweiterung wurden rund 3.000 m² zusätzliche vermietbare Fläche geschaffen. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner eröffnete kürzlich den neuen Gebäudeteil gemeinsam mit LAbg. Bürgermeister Christoph Kaufmann, Uli Grabenwarter, Deputy Director European Investment Fund, ISTA-Präsident Martin Hetzer, tecnet equity-Geschäftsführerin Doris Agneter, ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki sowie Markus Wanko, XISTA.

„Der Ausbau des xista science parks ist ein starkes Signal für den Forschungsstandort Niederösterreich: Unser Fokus liegt auf Innovation, Forschung und technologischer Spitzenleistung. In einer Zeit rasanter technologischer Umbrüche entscheidet sich unsere Zukunft durch die besten Ideen und die klügsten Köpfe. Deshalb schaffen wir Rahmenbedingungen, in denen aus Forschung konkrete Anwendungen, aus Innovationen erfolgreiche Unternehmen und gut bezahlte Arbeitsplätze entstehen. Der xista science park belegt, wie die Zusammenarbeit von Spitzenforschung, Start-ups, Investoren und etablierten Unternehmen gelingt. Damit bauen wir Niederösterreich weiter zu einem Hightech-Land aus und setzen den nächsten Schritt in unserer ‚Mission Nobelpreis Niederösterreich“, betonte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner

„Mit dem Ausbau des XISTA stärken wir Niederösterreich als den Hightech-Standort in Europa. Die Erweiterung bietet beste Voraussetzungen für technologie- und forschungsorientierte Unternehmen und setzt wichtige Impulse für den Standort Klosterneuburg“, informierte LAbg. Bürgermeister Christoph Kaufmann.

Der European Investment Fund (EIF) zählt zu den wichtigsten europäischen Akteuren im Bereich Innovations- und Wachstumsfinanzierung und ist unter anderem Ankerinvestor des XISTA Science Ventures II. „Das Engagement des EIF im XISTA Science Ventures II spiegelt unser Vertrauen in die enge Anbindung von XISTA an führende Forschungseinrichtungen sowie in seinen langfristigen Ansatz im Deep-Tech-Bereich wider – genau das, was Europas Innovationsökosystem braucht“, erläuterte Uli Grabenwarter, Deputy Director, Equity Investments at European Investment Fund.

Vernetzter Forschungsstandort

Die unmittelbare Nähe zum ISTA Campus ist zentraler Bestandteil des Konzepts. Am ISTA arbeiten internationale Forschungsgruppen an Grundlagenforschung in Naturwissenschaften, Mathematik und Computerwissenschaften. Der Science Park ergänzt dieses Umfeld um jene Infrastruktur, die notwendig ist, um wissenschaftliche Erkenntnisse weiterzuentwickeln und in konkrete Anwendungen zu überführen. Forschung, Gründung und technologische Umsetzung passieren hier nicht getrennt, sondern im täglichen Austausch – räumlich verbunden über die Brücke zwischen Campus und Science Park.

„Die Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in konkrete Anwendungen und erfolgreiche Start-ups ist seit der Gründung des ISTA ein zentraler Bestandteil unserer Mission. Mit XISTA Innovation haben wir eine Brücke zwischen exzellenter Spitzenforschung und wirtschaftlicher Umsetzung geschaffen. Wir unterstützen unsere Forschenden dabei, ihre Ideen zu patentieren und daraus erfolgreiche Unternehmensgründungen zu entwickeln“, sagte Martin Hetzer, Präsident des ISTA.

Umfassende Unterstützung 

„Erfolgreiche wissenschaftsbasierte Unternehmen brauchen mehr als exzellente Forschung – sie brauchen eine durchgängige Begleitung von der Idee bis zur Wachstumsfinanzierung. Mit der Science to Business Initiative, tecnet Venture Capital und unserem Engagement im XISTA Science Ventures II schaffen wir genau diese Voraussetzungen und stärken damit den Innovationsstandort Niederösterreich nachhaltig“, so Doris Agneter, Geschäftsführerin der tecnet equity.

Im Januar 2025 begann XISTA mit dem Bau des neuen Gebäudes mit state-of-the-art Laborflächen. Diese Expansion reagiert auf die steigende Nachfrage nach Labor- und Büroflächen. „Was wir heute sehen, ist das Ergebnis von vielen Jahren Aufbauarbeit. Unser Ziel war immer, Forschung schneller in Anwendung zu bringen – mit der richtigen Infrastruktur und einem Umfeld, das Unternehmertum ermöglicht. Mit dem neuen Gebäude setzen wir genau hier den nächsten Schritt“, sagte Markus Wanko, XISTA.

In Wiener Neustadt, Tulln, Krems, Wieselburg sowie in Seibersdorf und Klosterneuburg betreibt ecoplus Technologie- und Forschungszentren (TFZ). „Derzeit sind 80 Unternehmen und insgesamt über 1.000 hochqualifizierte Mitarbeitende in den sechs Technologie- und Forschungszentren beschäftigt. Mit der Erweiterung des xista science parks schaffen wir Platz für weitere forschungsaffine Unternehmen“, informierte ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

Ihr Kontakt für weitere Rückfragen:

Markus Steinmaßl

Leiter Unternehmenskommunikation
E: m.steinmassl@ecoplus.at