Junger Mann mit dem Handy
westend 61/Uwe Umstätter
5. November 2026

Smart Surface Summit 2026: Sicherheit als neuer Innovationstreiber für smarte Oberflächen

Der ecoplus Technopol Wiener Neustadt stand kürzlich ganz im Zeichen intelligenter Oberflächen und ihrer Bedeutung für Zukunftstechnologien. Beim Smart Surface Summit 2026 im Technologie- und Forschungszentrum Wiener Neustadt diskutierten 115 Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung, Industrie und Bildung über aktuelle Entwicklungen, internationale Herausforderungen und neue Chancen für den Wirtschaftsstandort Österreich. Veranstaltet wurde der Smart Surface Summit 2026 vom Fachverband der Chemischen Industrie, der Fachzeitschrift Chemiereport sowie von ecoplus.

Die Entwicklung innovativer Materialien und Oberflächen wird zunehmend von geopolitischen Veränderungen, technologischen Umbrüchen und neuen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geprägt. Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft bleiben wesentliche Zukunftsthemen, während Fragen der Versorgungssicherheit, technologischen Unabhängigkeit und widerstandsfähigen Wertschöpfungsketten in den Fokus rücken. Nach Keynote-Vorträgen von Militäranalyst Brigadier i.R., Walter Feichtinger und Reinhard Marak, WKÖ gab es 15 kurze Vorträge zu den Schwerpunktthemen: Oberflächen für Hightech-Branchen, Funktionelle und strukturierte Oberflächen, Additive Fertigung, die schichtweise Herstellung von Bauteilen mittels 3D-Druck, Kooperation entlang der Wertschöpfungskette sowie Methoden und Werkzeuge.

Chancen durch Vernetzung und technologische Kompetenz

Die Diskussionen verdeutlichten die Herausforderungen sowie die Chancen für Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Gleichzeitig wurde die international gefragte Expertise österreichischer Akteure im Bereich smarter Oberflächen sichtbar. Ein weiteres Thema war der zunehmende Einfluss der Digitalisierung, der mittlerweile sämtliche Bereiche von Forschung, Entwicklung und Produktion durchdringt. „Der Smart Surface Summit 2026 hat aufgezeigt, welches Potenzial in intelligenten Oberflächen für verschiedenste Zukunftsbranchen steckt. Die Vorträge und Diskussionen verdeutlichten, wie eng Themen wie Sicherheit, Digitalisierung, Materialinnovation und industrielle Wertschöpfung miteinander verknüpft sind. Gleichzeitig wurde sichtbar, dass Österreich in diesem Bereich über eine hohe wissenschaftliche und wirtschaftliche Kompetenz verfügt“, betonte ecoplus Prokurist Claus Zeppelzauer.

Die ecoplus Cluster und Plattformen bilden gemeinsam mit den Technopolen das niederösterreichische Innovationsökosystem. Dieses wird von ecoplus umgesetzt und von der Europäischen Union kofinanziert.

Ihr Kontakt für weitere Rückfragen:

Markus Steinmaßl

Leiter Unternehmenskommunikation
E: m.steinmassl@ecoplus.at