Junger Mann mit dem Handy
westend 61/Uwe Umstätter
5. Mai 2026

Wachau entwickelt moderne Mobilitätsstrategie

Die Wachau zählt zu den bekanntesten Kulturlandschaften Europas. Im Zuge eines Projekts der LEADER‑Region Wachau–Dunkelsteinerwald wird ein umfassendes Konzept zur Verbesserung der Alltagsmobilität erarbeitet. Die Welterbegemeinden Wachau entwickeln eine moderne und zukunftsorientierte Mobilitätsstrategie für die gesamte Region. „Dieses Projekt zeigt, wie regionale Zusammenarbeit die Mobilität der Bevölkerung verbessern kann. Die Wachau setzt damit einen wichtigen Schritt für die Zukunft“, betont ecoplus Aufsichtsratsvorsitzender Kurt Hackl.

Das neue Mobilitätskonzept baut auf dem bestehenden Verkehrskonzept aus dem Jahr 2010 auf und führt dieses in zeitgemäßer Form weiter. Die Herausforderungen im Alltagsverkehr sowie veränderte Rahmenbedingungen erfordern eine grundlegende Aktualisierung und Neuausrichtung. Geplant ist ein ganzheitliches und finanzierbares Mobilitätsmodell, das die Bedürfnisse der regionalen Bevölkerung in den Mittelpunkt stellt und Synergien mit dem touristischen Verkehr berücksichtigt. „Eine funktionierende Alltagsmobilität ist entscheidend für die Lebensqualität unserer Bewohnerinnen und Bewohner. Mit diesem Projekt schaffen wir die Grundlage für ein modernes Mobilitätsangebot“, schildert Bürgermeister Andreas Nunzer, Obmann der LEADER-Region Wachau-Dunkelsteinerwald.

Gemeinsame Lösungsansätze für eine moderne Mobilitätsregion

Im Zuge des Projekts werden eine Verkehrsanalyse sowie ein Beteiligungsprozess mit Gemeinden und Stakeholdern durchgeführt. Kernelemente sind die stärkere Integration der Wachaubahn, die Nutzung des Potenzials regionaler Donaufähren, verbesserte Anbindungen an Bahnhöfe sowie der Ausbau bedarfsorientierter Angebote. Das Projekt soll bis Mitte 2026 realisiert werden.

Die LEADER-Region Wachau-Dunkelsteinerwald hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land, Bund und Europäischer Union gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des GAP-Strategieplans Österreich 2023-2027 und der ecoplus Regionalförderung beschlossen.

Ihr Kontakt für weitere Rückfragen:

Markus Steinmaßl

Leiter Unternehmenskommunikation
E: m.steinmassl@ecoplus.at