Vom Skigebiet zum Ganzjahresziel: Erlebnisalm Mönichkirchen sorgt für Innovation und regionale Entwicklung
Mit der Erlebnisalm Mönichkirchen verbindet das Land Niederösterreich seit mittlerweile 15 Jahren eine erfolgreiche Beteiligung an einem touristischen Leitbetrieb der Region. Die positive Entwicklung setzt sich auch 2025 eindrucksvoll fort: Mit mehr als 60.000 Besucherinnen und Besuchern wurde ein neuer Sommer-Gästerekord erzielt. Gleichzeitig präsentiert die Erlebnisalm drei wesentliche Angebots-Neuerungen, die insbesondere Familien und Aktivurlauberinnen und Aktivurlaubern noch mehr attraktive Freizeit- und Naturerlebnisse bieten sollen.
Vor genau 15 Jahren übernahm das Land Niederösterreich über die ecoplus Alpin GmbH die Verantwortung für das Skigebiet Mönichkirchen-Mariensee. Seither hat sich die heutige Erlebnisalm Mönichkirchen zu einem Paradebeispiel für die gelungene Transformation von einer Wintersportdestination hin zu einer ganzjährigen Erlebnisregion entwickelt. Mit einem Rekordergebnis im Sommer 2025, kontinuierlichen Investitionen von über zehn Millionen Euro sowie drei brandneuen Bergerlebnisangeboten unterstreicht der Standort seine Vorreiterrolle im alpinen Ganzjahrestourismus Niederösterreichs.
Sowohl der Klimawandel als auch sich verändernde Gästebedürfnisse verlangen ein Umdenken im alpinen Tourismus. Während reine Wintersportgebiete zunehmend unter schwankenden Schneeverhältnissen leiden, zeigt Mönichkirchen, wie ein klug diversifiziertes Ganzjahreskonzept nachhaltigen Erfolg sichert. Mittlerweile erwirtschaftet die Erlebnisalm rund 25 Prozent ihres Gesamtumsatzes in der Sommersaison – im Geschäftsjahr 2022/23 lag dieser Anteil noch bei 20 Prozent.
„Mönichkirchen ist ein absolutes Best-Practice-Beispiel dafür, wie man aus einem traditionsreichen Heilklimatischen Höhenluftkurort und Skigebiet eine florierende Ganzjahresdestination formt. Ohne Lift gibt es keinen Tourismus, ohne Tourismus keine Arbeitsplätze und ohne Arbeitsplätze verliert die Region ihre Lebenskraft. Jeder vierte erwirtschaftete Euro und jeder dritte Arbeitsplatz in den Standortgemeinden hängen direkt oder indirekt mit den Niederösterreichischen Bergbahnen zusammen. Die Investitionen von mehr als zehn Millionen Euro in den vergangenen 15 Jahren sichern nicht nur den Wintersport, sondern schaffen echte Ganzjahresperspektiven“, informiert ecoplus Aufsichtsratsvorsitzender KO Kurt Hackl.
Nachhaltige Wertschöpfung und sichere Arbeitsplätze
Seit der Übernahme durch das Land im Jahr 2011 verzeichnete der Standort Mönichkirchen mehr als 1,9 Millionen Eintritte. Allein in der vergangenen Sommersaison 2025 konnte mit 60.451 Ersteintritten ein historischer Höchststand erzielt werden – eine Steigerung um mehr als 50 Prozent gegenüber dem Jahr 2015. Diese Dynamik spiegelt sich auch in den Beschäftigungszahlen wider: Die Zahl der Ganzjahresarbeitsplätze stieg von rund 15 im Jahr 2015 auf mittlerweile 20 Dauerarbeitsplätze an.
Inhaltliche Verankerung in den nationalen Zukunftsthesen
Als eines von österreichweit 84 zertifizierten Mitgliedern der Brancheninitiative „Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen“, die heuer ihr 25-jähriges Jubiläum feiert, liegt die Strategie der Erlebnisalm Mönichkirchen voll auf dem Kurs der gemeinsamen Gütesiegel-Standards. Insbesondere die ersten beiden der zehn neu formulierten Zukunftsthesen – der Wandel vom Sommerlift zum Ganzjahres-Erlebnisberg sowie die Etablierung flexibler, hybrider Betriebsmodelle – werden in Mönichkirchen seit Jahren konsequent gelebt.
„Wir betreiben hier längst keinen reinen Sommer- oder Winterlift mehr, sondern steuern einen Ganzjahres-Erlebnisraum mit eigener Produkt- und Preislogik an rund 280 Betriebstagen im Jahr. Durch die Mehrfachnutzung unserer Infrastrukturen – wie etwa dem zentralen Servicecenter für Bike- und Skiverleih – schaffen wir Synergien, die den Betrieb krisenfest und flexibel machen. Die hervorragende Resonanz auf Angebote wie das Frühstück am Sessellift oder das Roller- und Mountaincart-Fahren mit bereits über 500.000 Fahrten bestätigt unseren Kurs“, erklärt Ralf Eisenhut, Geschäftsführer Erlebnisalm Mönichkirchen GmbH.
DREI NEUERUNGEN FÜR DEN BERGSOMMER VON MORGEN
Um die Attraktivität des Standorts weiter auszubauen, präsentierten ecoplus Alpin und die Erlebnisalm Mönichkirchen im Rahmen des heutigen Pressegesprächs drei konkrete Innovationsschritte:
1. Neue Mountaincart-Strecke „Alm-Route“: Ab sofort steht den Gästen eine zweite, besonders familienfreundliche Streckenvariante mit einer Länge von 1,8 Kilometern zur Verfügung.
2. Mountaincarts für Kleinkinder: Ab der kommenden Saison wird ein maßgeschneidertes, niederschwelliges Angebot geschaffen, das bereits Kleinkindern in Begleitung ein sicheres Funsport-Erlebnis ermöglicht.
3. Modernisierung, neue Station & Beschilderung am Schaukelweg: Das beliebte Familien-Leitprodukt wird bis Mitte August umfassend attraktiviert, digitalisiert, mit einer komplett neuen Beschilderung versehen und um eine zusätzliche Station erweitert.
Ein besonderes Erfolgsbeispiel für Innovation aus den eigenen Reihen ist das „Frühstück & Jause am Sessellift“: Die Idee dazu stammte direkt von Betriebsleiter Christoph Stangl. Mit der örtlichen Bäckerei Dorfstetter konnte zudem ein hervorragender regionaler Umsetzungspartner für die Gastronomie gewonnen werden. Das Angebot verzeichnet seit dem Start 2024 bereits über 1.700 Buchungen und zeigt eindrucksvoll, wie ohne massive Baumaßnahmen durch kreative Kooperationen neue Wertschöpfungsimpulse für die gesamte Region Wechselland entstehen.