MAT-DAY 2026: Materialinnovationen und Kreislaufwirtschaft
Materialien der Zukunft und Kreislaufwirtschaft standen beim MAT-DAY 2026 an der New Design University (NDU) in St. Pölten im Mittelpunkt. Zum 10-jährigen Jubiläum kamen Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Start-ups und Innovationsverantwortliche zusammen, um aktuelle Entwicklungen, innovative Ansätze und Zukunftstrends zu diskutieren. Organisiert wurde der MAT-DAY 2026 vom ecoplus Kunststoff-Cluster Niederösterreich gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Niederösterreich.
Die fünf „R“ der Ressourcenschonung – Refuse, Reduce, Reuse, Rethink und Recycle – bildeten den thematischen Schwerpunkt des diesjährigen MAT-DAY. Fachvorträge und Praxisbeispiele veranschaulichten, wie Materialien und Produkte künftig ressourcenschonender entwickelt und erfolgreich in Kreisläufen geführt werden können. Dabei präsentierten Expertinnen und Experten aktuelle Entwicklungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Ein Schwerpunkt lag auf den Potenzialen der additiven Fertigung (3D-Druck). Die vorgestellten Anwendungen verdeutlichten, wie durch materialeffiziente Herstellungsverfahren Ressourcen geschont, Ausschüsse reduziert und zugleich neue Möglichkeiten für funktionale Bauteile, Prototyping und nachhaltigere Produktionsprozesse im Kunststoffbereich geschaffen werden können.
„Der MAT-DAY zeigt, wie viel Innovationskraft in Niederösterreichs Forschungseinrichtungen und Unternehmen steckt. Der ecoplus Kunststoff-Cluster Niederösterreich vernetzt Unternehmen und Forschungseinrichtungen entlang der gesamten Kunststoff-Wertschöpfungskette und unterstützt sie bei der Entwicklung innovativer Produkte und Prozesse. Uns ist es ein Anliegen, Betriebe, Forschungseinrichtungen und innovative Start-ups zusammenzubringen“, unterstreicht Thomas Gröger, ecoplus Clustermanager Kunststoff-Cluster und Mechatronik-Cluster.
Neue Plattform für Start-ups
Erstmals wurde im Rahmen des MAT-DAY eine Start-up Lounge eingerichtet. In Kooperation mit accent erhielten Start-ups, Spin-offs sowie Gründerinnen und Gründer die Möglichkeit, ihre Innovationen einem Fachpublikum aus Industrie, Wirtschaft und Forschung zu präsentieren. Die neue Plattform förderte den Austausch zwischen jungen Unternehmen und etablierten Betrieben. Neben den Fachvorträgen nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Ausstellung von Best-Practice-Projekten sowie die vielfältigen Networking-Möglichkeiten.
Die ecoplus Cluster und Plattformen bilden gemeinsam mit den Technopolen das NÖ Innovationsökosystem, das von ecoplus umgesetzt und von der Europäischen Union kofinanziert wird.