Bäckerin steht in einer Backstube mit einem Laib Brot in der Hand und Backwaren im Hintergrund
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DECARB4SME+ – Energiesysteme als Basis zur
Dekarbonisierungsstrategie nutzen

Energie sparen und Dekarbonisierung des Produktionsprozesses sind Herausforderungen, welche Unternehmen aktuell und in den kommenden Jahren vor viele technische Neuerungen stellen werden. Dieses Um- und Neudenken von Prozessen betrifft viele Produktions- und Unternehmensbereiche und setzt eine fundierte Ausbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter voraus. 

Neben dem Erwerb von Wissen unterstützte der aktive Austausch mit Forschungsinstituten und dem Branchenkollegium, innovative Lösungen zu erarbeiten und in den Unternehmen zu etablieren. Dekarbonisierungsziele nachhaltig erreichen und in Folge auch zu halten sind für Unternehmen in der Berichtspflicht im Sinne der CSRD, bzw. für KMU im Rahmen ihrer Lieferketten eine zentrale Aufgabe. Wichtiger Nebeneffekt ist das langfristige Einsparen von Kosten und das Kennenlernen unterschiedlicher Einsatzmöglichkeiten regenerativer Energiesysteme im Hinblick auf die Reduktion von fossilen Energieträgern.

Zielsetzung des Projekts

Das Einsparen von Energie wurde in den vergangenen Jahren aufgrund hoher Energiepreise sowie einer nachhaltigen Unternehmensausrichtung zu einer zentralen Herausforderung für Unternehmen. Das vom Lebensmittel Cluster Niederösterreich initiierte Projekt Decarb4SME+ hatte das Ziel, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dahingehend zu sensibilisieren und zu qualifizieren, dass Einsparpotenziale erkannt und genutzt sowie Alternativtechnologien identifiziert und bewertet werden konnten. Im Rahmen des Projekts wurden Dekarbonisierungsstrategien für die teilnehmenden Unternehmen entwickelt.

Projektinhalte

Das Projekt Decarb4SME+ widmete sich den Herausforderungen der Energie- und Ressourceneffizienz sowie der Entwicklung von Dekarbonisierungsstrategien in kleinen und mittelgroßen Unternehmen der Lebensmittelbranche. Mit einem maßgeschneiderten Weiterbildungsangebot wurden die Teilnehmenden dabei unterstützt, die notwendigen Kompetenzen für die Analyse ihrer Energie- und Ressourcensituation sowie für die Umsetzung von Transformationsmaßnahmen aufzubauen. Durch die Vermittlung von praxisrelevantem Know-how und die Arbeit an konkreten Umsetzungsschritten wurden die Teilnehmenden befähigt, die Transformation ihrer Unternehmen hin zur Dekarbonisierung und langfristigen Versorgungssicherheit aktiv voranzutreiben. Einen zentralen Bestandteil bildete dabei der kontinuierliche Austausch innerhalb eines lernenden Netzwerks aus Unternehmens- und Forschungspartnern, von dem alle Beteiligten profitieren konnten.

Die inhaltlichen Schwerpunkte des Qualifizierungsprojekts lagen auf der Steigerung der Effizienz und der verstärkten Nutzung erneuerbarer Energiequellen, der Digitalisierung als Enabler für Energiemanagementtools sowie der Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Erleichterung der praktischen Umsetzung. 

Die Inhalte wurden, angepasst an die Bedarfe der teilnehmenden Unternehmen, in zehn Modulen über einen Zeitraum von zwei Jahren vermittelt. Das Programm bot ausreichend Raum für fachlichen Austausch, die Erarbeitung individueller Dekarbonisierungsstrategien sowie die Entwicklung und Umsetzung erster Maßnahmen im Unternehmensalltag. Nähere Einblicke in die Projektinhalte finden Sie in dem Artikel „Dekarbonisierung will gelernt sein“. 

Projektpartner

Unternehmenspartner:

Forschungspartner:

Projektlaufzeit & Finanzierung

  • Umsetzung als Innovationscamp im Zeitraum 01/2024 bis 06/2026
  • Das Projekt wurde aus Mitteln der FFG gefördert. Die FFG ist die zentrale nationale Förderorganisation und stärkt Österreichs Innovationskraft.