Technologie- und Forschungszentrum Wiener Neustadt
Kernstück des Technopol Wiener Neustadt

Technologie- und Forschungszentrum Wiener Neustadt

Das flächenmäßig größte Technologie- und Forschungszentrum befindet sich am Wirtschafts-, Forschungs- und Ausbildungsstandort Wiener Neustadt und umfasst eine Fläche von 17.500 m². Forschungs- und technologieorientierte Einrichtungen aus den Bereichen Medizin- und Materialtechnologien haben hier eine Heimat gefunden.

Die Labore, Büros und Werkstätten im TFZ Wiener Neustadt werden gemäß den Bedürfnissen der Mieter adaptiert. Derzeit profitieren 26 angesiedelte Unternehmen mit ihren über 450 hochqualifizierten Arbeitsplätzen von der optimalen Ausstattung der Gebäude.  Kompetenzen, Ressourcen und Mitarbeiter sind vorrangig in den folgenden fünf Technologiefeldern des Technopol nämlich bei Materialien, Tribologie, Medizintechnik, Sensorik-Aktorik und Oberflächen vorhanden. Diese Themen werden laufend ausgebaut, Kooperationen gefördert und passende Ansiedlungen forciert.

Vermietung von freien (Labor- & Büro-) Räumlichkeiten

Die vorhandene Infrastruktur des TFZ – Technologie- und Forschungszentrums Wiener Neustadt konzentriert sich nicht nur auf bereits niedergelassene Unternehmen, sondern richtet sich auch an innovative Spin-offs und Start-ups und innovative F&E-Einrichtungen mit einem äquivalenten Technologieschwerpunkt.
Dieses Mietobjekt ist speziell an die Bedürfnisse und Wünsche der unterschiedlichsten Mieter angepasst und flexible Veranstaltungsräumlichkeiten bieten Platz für Events bis zu 200 TeilnehmerInnen.
Sind Sie an einer Reservierung eines Labors, Büros oder dem Veranstaltungssaal interessiert, dann kontaktieren Sie bitte Frau Magdalena Urban.

Ausbau-Phasen TFZ Wiener Neustadt

  • erste Bauphase – Objekt A (10/1999 - 06/2000): vermietbare Fläche 5.000 m², Investitionskosten € 9,1 Mio
  • Technikum 1 (04/2007 - 10/2007): vermietbare Fläche 350 m², Investitionskosten € 0,8 Mio
  • vierte Bauphase – Objekt C, Objekt F und Technikum 3 (10/2010 - 06/2012): vermietbare Fläche 5.200 m², Investitionskosten € 20,7 Mio
  • zweite Bauphase – Objekt B (01/2002 - 11/2002): vermietbare Fläche 2.800 m², Investitionskosten € 6,5 Mio
  • dritte Bauphase – Objekt E mit Technikum 2 (07/2009 - 07/2010): vermietbare Fläche 4.100 m², Investitionskosten € 15,1 Mio
  • Umbau der Halle im Objekt C (2016): Investitionskosten € 0,9 Mio

Mieter (A-Z Übersicht) im TFZ Wiener Neustadt

Aerospace & Advanced Composites GmbH (AAC)
Aerospace & Advanced Composites GmbH wurde im Jahr 2010 als Spin-off aus dem AIT gegründet und ist seit Juli 2012 am Standort TFZ Wiener Neustadt angesiedelt. Die AAC GmbH positioniert sich als einziger gewerblicher Dienstleister für Forschung, Entwicklung und Prüftechnik auf dem Gebiet Composite-Werkstoffe für Luft- und Raumfahrt sowie terrestrische Anwendungen in Österreich.

accent Gründerservice GmbH
accent Gründerservice begleitet innovative potenzielle JungunternehmerInnen mit einem umfassenden Betreuungsangebot auf dem Weg von einer skalierbaren und technologieorientierten Idee bis zur erfolgreichen Unternehmensgründung in Niederösterreich. Neben der Beratung zu allen relevanten technischen und wirtschaftlichen Themen werden gezielte Kooperationsmöglichkeiten mit unseren niederösterreichischen Partnerinstitutionen ermöglicht. Über das accent Gründerservice erhalten GründerInnen Zugang zum internationalen Unterstützungsnetzwerk und bundesweiten Finanzierungsmöglichkeiten.Drei COMET-Kompetenzzentren für Tribologie, Medizintechnik und Oberflächentechnologie unter einem Dach

AC²T Research GmbH – Kompetenzzentrum für Tribologie,
Reibung, Verschleiß und Schmierstoffe in Theorie und Praxis – diese Aspekte stehen im Fokus der Tätigkeit der MitarbeiterInnen des Exzellenzzentrums für Tribologie (AC²T). Es steht die interdisziplinäre, vorwettbewerbliche Forschung rund um die Themen Schmierstoffe und Schmierstoffanwendung, Funktionale Oberflächen, Tribosystem Charakterisierung, Tribo-Sensorik und Tribo-Simulation im Vordergrund. Seit 2010 führt AC²T im Rahmen des Spitzenforschungsprogramms COMET (Competence Centres for Excellent Technologies) in der höchsten Exzellenzstufe (K2) das Projekt „XTribology" über einen Zeitraum von 10 Jahren durch. Weiters ist AC²T als Koordinator und Partner an EU-finanzierten Projekten und im Auftrag von zahlreichen nationalen und internationalen Kunden an bilateralen Forschungsprojekten beteiligt.

ACMIT – Austrian Center for Medical Innovation and Technology
Die ACMIT GmbH steht für die Entwicklung von neuen Technologien und Prozessen im Bereich minimal invasive Chirurgie. Gemeinsam mit wissenschaftlichen, klinischen und Firmenpartnern werden neue Ansätze von der Idee bis zum Prototypen erarbeitet und unter klinischen Rahmenbedingungen getestet.
Das Zentrum entwickelt multifunktionale chirurgische Instrumente und Medizinrobotersysteme zur exakten Positionierung und Führung von Werkzeugen, sowie Sensoren und Mikroaktuatoren zur Überwachung und Steuerung der medizinischen Eingriffe.

AIT – Austrian Institute of Technology GmbH
Das Geschäftsfeld Biomedical Systems (zertifiziert nach ISO 13485 seit 2007) des Health & Environment Departments baut auf der langjährigen Erfahrung eines interdisziplinären Teams auf und ist Teil eines nationalen und internationalen Netzwerks mit Partnern aus den Bereichen Medizin, Wissenschaft und Wirtschaft. Wissens-Portfolio zu den Themen: Ambient Assisted Living Technologies, Advanced Implant Solutions, Cardiovascular Diagnostics, PET & MR Imaging.

Attophotonics Biosciences GmbH
Attophotonics ist Spezialproduzent und F&E-Provider in den Bereichen Nano-, Oberflächen- und Sensortechnologie sowie technisch/chemischem Sondermaschinenbau. Attophotonics besitzt darüber hinaus ein breites Patentportfolio im Bereich von smarten Farben und Nanobeschichtungen und ist Entwicklungspartner für viele bekannte Industrieunternehmen. Mit proprietären Technologien werden einzigartige Nanoschichten und Nanofarben erzeugt, ohne dabei Farbpigmente einzusetzen.

CEST – Kompetenzzentrum für elektrochemische Oberflächentechnologien
Fokus der wissenschaftlich-technischen Arbeiten von K1 CEST sind Oberflächen mit spezifischen maßgeschneiderten Eigenschaften, die mit elektrochemischen Methoden – vorzugsweise in "Green Technology" Arbeitsweise – hergestellt werden. Diese Herstellmethoden sind entweder elektrochemische Abscheidung von Schichten oder gezielte Strukturierung der Oberflächen durch elektrochemische Auflösung. Die angestrebten Eigenschaften solcher elektroche­misch hergestellten Oberflächen sind: Korrosionsstabilität, Verschleißbeständigkeit, Bio-Kompatibilität oder Bio-Aktivität, neue Funktionalitäten durch Nano-Strukturierung der Oberflächen oder eine Kombination dieser Eigenschaften.

DISS – Department für Integrierte Sensorsysteme der Donau-Universität Krems
Das DISS entwickelt Sensoren, Controller und Signalverarbeitungseinheiten ebenso wie Vernetzungslösungen, die für die Systemintegration optimiert sind. Von besonderem Interesse sind energieoptimierte, robuste, vernetzte Sensorsysteme auf der Basis von aktiven Messprinzipien und mit großem Messbereich. Die Anwendungsgebiete für solche Sensorsysteme sind nicht beschränkt und umfassen industrielle Automatisierung, Automobilelektronik, Umweltmesstechnik und Medizintechnik. Das international zusammengesetzte Team verfügt über besondere Expertise auf den Gebieten der mikromechanischen und miniaturisierten thermischen Sensoren, im Bereich von optimierten Systemarchitekturen und Signalverarbeitungsmethoden für integrierte Sensoren sowie Synchronisations- und Sicherheitsfragen in Sensornetzwerken.

ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH (Technopolmanagement & Kunststoff-und Mechatronik Cluster)
ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH setzt seit 2004 das Technopolprogramm um, bei dem Ausbildung, Forschung und Wirtschaft jeweils zu einem Thema fokussiert zusammen arbeiten. Wiener Neustadt ist einer von insgesamt 4 Technopolstandorten in Niederösterreich. Das Technopol-Management fungiert als zentrale Drehscheibe zwischen den ForscherInnen im TFZ Wiener Neustadt, zur FH Wiener Neustadt, den diversen Forschungseinrichtungen im TFZ und thematisch passenden Unternehmen im Umkreis. Diese Cluster sind ein branchenübergreifendes Netzwerk des Kunststoff-Sektors sowie des Mechatronik-Sektors, das sich für die Bundesländer Niederösterreich und Oberösterreich bzw. Salzburg erstreckt. Trägergesellschaften sind die ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH, die oberösterreichische Wirtschaftsagentur Business Upper Austria und die ITG Salzburg GmbH.

Enpulsion GmbH
Enpulsion GmbH ist ein Spin-out der FOTEC GmbH und vertreibt elektrische Ionenantriebe ("FEEP Thruster") auf Basis von ungiftigem Indium-Treibstoff. Diese basieren auf einer Entwicklung für ESA Missionen, deren Weiterentwicklung auch dem Trend der Miniaturisierung bei Satelliten entgegenkommt. Sie eignen sich dabei sowohl zur präzisen Lageregelung (Attitude Control) als auch zur Bahnveränderung, bis hin zu einem Orbitaltransfer.

FIANOSTICS GmbH
Serum Biomarker, also biologische Moleküle, die im Blut von Patienten zirkulieren und deren Menge sich als Reaktion auf Erkrankungen ändert, sind ein essentieller Bestandteil der modernen Medizin geworden. Sie werden zur Verlaufskontrolle von Erkrankungen, Risikoabschätzung in bestimmten Bevölkerungsgruppen und zur Bewertung der Effizienz neuer Therapien herangezogen. Fianostics entwickelt eine neue Detektions-Plattform auf Fluoreszenzbasis für Immunoassays. Damit kann die Aussagekraft von klinischen Studien mit Biomarkern dramatisch verbessert werden.

FOTEC – Forschungs- und Technologietransfer GmbH
Die FOTEC ist das Forschungsunternehmen der FH Wiener Neustadt welches 1998 gegründet wurde und wickelt wirtschaftliche und (ingenieur-)wissenschaftliche Forschungs- und Entwicklungsaufträge ab. Die Fotec betreibt ein Technikum, dessen Schwerpunkte in den Themenbereichen Spritzgießen und Sonderverfahren des Spritzgießens, Produktentwicklung und -optimierung, Prüf- und Messtechnik, Prototypenbau und Kleinserien sowie Projektmanagement liegen, während sonst die folgenden drei Geschäftsbereiche Engineering Technologies, Innovative Software Systems und Aerospace betrieben werden.

TFZ - Technologie- und Forschungszentrum Wiener Neustadt
Das TFZ bildet das Kernstück des Technopol Wiener Neustadt und bietet mit bereits vier errichteten Ausbaustufen auf 17.500 m² maßgeschneiderte Labor- und Büroflächen sowie Werkstätten, die gemäß den individuellen Vorstellungen der Mieter adaptiert werden können.

Das TFZ Wiener Neustadt Spezialservice

Sie wollen mehr zur Immobilie und Ausstattung wissen, einen Saal buchen, benötigen kulinarische Verköstigung und ein Catering?

  • Mietobjekt/technische Infrastruktur:
    Das TFZ ist als Mietobjekt ganz speziell an die Bedürfnisse und Wünsche der unterschiedlichsten Mieter angepasst. Die technische Infrastruktur ist bestechend und besteht beispielhaft aus: Speziallabore, Maschinenkühlung, Reinrauminstallationen, technische Gase, Osmose Wasser, direkte Glasfaseranbindung, Druckluft, USV, Spezialgase, Starkstromanschlüsse,....
    Weitere Details zu freien Flächen entnehmen Sie dem Immobiliendownload am Seitenende.
  • Veranstaltungsräume:
    Für die Mieter aber auch andere externe Interessenten können flexiblen Veranstaltungsräume (10-200 Personen) im 1.OG (Bauteil A) angemietet werden - Mietvereinbarung TFZ Veranstaltungssaal (.pdf)
  • Kulinarische Versorgung – Laborie:
    Die kulinarische Versorgung übernimmt direkt im TFZ das Lokal Laborie im EG (Bauteil A/Hauteingang). Hier werden Tagesmenüs und kleine Schmankerl angeboten – Menüplan. Das Team steht auch für Caterings zur Verfügung – Cateringmappe (.pdf).

Das TFZ Wiener Neustadt in Zahlen

Das TFZ Wiener Neustadt mit seinem Umfeld

Wiener Neustadt hat schon 1994 den Startschuss zu einem erfolgreichen Wissenschaftsstandort mit der Gründung der TFZ Technologie- und Forschungszentrum Wiener Neustadt GmbH und der FH Wiener Wiener Neustadt gelegt.

Das TFZ Wiener Neustadt wurde von einem der renommiertesten Architektenbüros Österreichs, Büro Architekt Holzbauer, geplant. In Gehdistanz befindet sich die FH Wiener Neustadt, Niederösterreichs größte und zugleich Österreichs älteste Fachhochschule. Diese Top-Bildungseinrichtung mit den fünf Fakultäten Wirtschaft, Technik, Gesundheit, Sport und Sicherheit steht für praxisnahe Ausbildung, internationale Vernetzungen und innovative Forschungsarbeit. Für GründerInnen gibt es im riz up Gründerzentrum Wiener Neustadt Unterstützung beim Schritt in die Selbständigkeit, gründungsfreudige Akademikerinnen wenden sich an das accent.
Diese Spezialimmobilie ist einer der Player des nova city Wirtschaftspark Wiener Neustadt, wo genügend freie Grundstücke (Widmung Bauland) für weitere Betriebsansiedlungen zur Verfügung stehen. Das MedAustron Krebsforschungs- und Behandlungszentrum und die Messehalle Arena Nova runden das Angebot in der Nachbarschaft ab.

Wiener Neustadt – internationales Zentrum für Medizin- und Materialtechnologien

Wiener Neustadt ist ein Technopolstandort internationalen Formats. Forscherinnen und Forscher aus mehr als 20 Nationalitäten arbeiten im TFZ, mehr als 3.300 Studierende aus 50 Ländern studieren an der Fachhochschule. Hoher Wert wird auf die Kooperation mit der regionalen, nationalen und international führenden Industrie gelegt. Vom Technopol gehen wirksame Impulse in die Wirtschaft aus.

Forschungschwerpunkte im TFZ Wiener Neustadt bzw. am Technopolstandort Wiener Neustadt sind in dem Bereich der Medizin- und Materialtechnologien. Mit den folgenden fünf Technologiefeldern: Materialien, Tribologie (Reibung, Verschleiß, Schmierung), Medizin-Technik, Sensorik-Aktorik und Oberflächen. Diese Themen werden laufend ausgebaut, Kooperationen gefördert und passende Ansiedlungen forciert.
Technopol Wiener Neustadt
www.technopol-wienerneustadt.at

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