25 Jahre Niederösterreichs Wirtschaft in der EU – regional stark und international vernetzt

25 Jahre Niederösterreichs Wirtschaft in der EU – regional stark und international vernetzt

25 Jahre Niederösterreichs Wirtschaft in der EU - kleine Gruppe

Am 1. Jänner 1995 trat Österreich der Europäischen Union – damals noch Europäische Gemeinschaft – bei. Gestern analysierten im Palais Niederösterreich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Karoline Edtstadler, Bundesministerin für EU und Verfassung, Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki gemeinsam mit Unternehmerinnen und Unternehmern, was dieses historische Ereignis für die heimische Wirtschaft bedeutet hat und noch immer bewirkt.
„Durch den Beitritt Österreichs zur Europäischen Union wurde für uns der Weg frei für ein neues Miteinander in Europa, von dem gerade auch der Wirtschaftsstandort Niederösterreich enorm profitiert hat. Und auch die aktuellen Herausforderungen werden sich im gemeinsamen Schulterschluss besser meistern lassen“, lautete der gemeinsame Tenor.



Erfolgreiche Zukunft nur über eine enge Kooperation der EU-Mitgliedsstaaten

„Mit dem EU-Beitritt vor 25 Jahren wurde eine Entwicklung in Gang gesetzt, die zu einem langfristigen und stabilen Zuwachs an Wohlstand und Lebensqualität in unserem Land geführt hat. Niederösterreich ist zu einem EU-weit anerkannten Wirtschafts-, Technologie- und Exportland avanciert. Aktuell stehen wir angesichts der weltweiten Entwicklungen der letzten Monate vor neuen, großen Herausforderungen und ich bin überzeugt, dass der Weg in eine erfolgreiche Zukunft nur über eine noch engere Kooperation der EU-Mitgliedsstaaten führt. Die EU steht für Stabilität und Kooperation und beides sind ausschlaggebende Faktoren für ein Wiedererstarken unserer Wirtschaft“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Es ist daher gerade in der aktuellen Situation besonders wichtig, dass sich die Menschen als Teil der Europäischen Union empfinden und sich mit ihren Anliegen und Vorstellungen vertreten fühlen. „25 Jahre nach dem Beitritt Österreichs steht die Europäische Union vor den größten Herausforderungen seit ihrem Bestehen. Das Coronavirus hat uns vor Augen geführt, wo die Stärken, aber auch wo die Schwäche der EU liegen. Wir haben gemerkt, dass die Freiheiten, die wir an Europa so schätzen, nicht selbstverständlich sind. Im Gegenteil: Wir müssen uns immer wieder aufs Neue mit voller Kraft dafür einsetzen, unsere Werte zu bewahren – vor allem in Krisenzeiten. Jetzt geht es darum, die Lehren aus der Coronakrise zu ziehen und rasch die notwendigen Maßnahmen zu setzen, um die Europäische Union künftig handlungsfähiger, unabhängiger und krisenfester zu machen. Gleichzeitig müssen wir alles tun, um der Wirtschaft unter die Arme zu greifen. Gerade Österreich als exportorientiertes Land hat großes Interesse an einem funktionierenden Binnenmarkt. Als Bundesregierung kämpfen wir dafür, diesen trotz Coronakrise weiterhin aufrecht zu erhalten“, erklärt Europaministerin Karoline Edtstadler.


Die EU-Partnerstaaten zählen zu den wichtigsten Exportländern

„Der Export ist ein wichtiges Standbein unserer Wirtschaft und für viele Unternehmen ein wesentlicher Wachstumsmotor. Dabei zählen nach wie vor die EU-Partnerstaaten zu unseren wichtigsten Handelspartnern. Unter den Top-10 Exportdestinationen finden sich gleich acht EU-Mitgliedsländer, wobei den Mittel- und Osteuropäischen Ländern eine besondere Bedeutung zukommt. Aus diesen Regionen kommen seit Juni auch wieder vermehrt Anfragen und es werden auch wieder Bestellungen getätigt. Uns ist natürlich bewusst, dass die niederösterreichischen Betriebe im Herbst vor den nächsten großen Herausforderungen stehen werden, aber ich kann Ihnen versichern, dass wir alles daran legen werden, damit unsere Wirtschaft möglichst gestärkt aus dieser globalen Krise hervorgeht“, erläuterte Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger.

Die Bedeutung der EU für die heimischen Unternehmen hoben im Rahmen der Podiumsdiskussion auch Susanne Brucha, Geschäftsleitung Brucha GmbH, Jasmin Haider, Geschäftsführerin der Whisky-Erlebniswelt, sowie Johann Marihart, Vorstandsvorsitzender der AGRANA, hervor.

„Eine der Kernaufgaben von ecoplus ist es, die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit heimische Unternehmen und Innovationen wachsen können. Unsere Tochtergesellschaft ecoplus International übernimmt diese wichtige Aufgabe für die niederösterreichische Exportwirtschaft. Unser Beraterteam in Niederösterreich sowie die Länderteams in Polen, Slowakei, Tschechien, Türkei, Rumänien, Russland und Ungarn sind gerade auch unter den aktuell schwierigen Rahmenbedingungen die zentrale Anlaufstelle für blau-gelbe Betriebe, die neue Geschäftsmöglichkeiten im Ausland ergreifen wollen“, so ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

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