Gänserndorf „gäfresht“ – erfolgreiche Identifikation und Integration durch Jugendarbeit

Gänserndorf „gäfresht“ – erfolgreiche Identifikation und Integration durch Jugendarbeit

Die Bevölkerungszahlen des Marchfelds verzeichnen über den Verlauf der letzten Jahre einen eindeutigen Anstieg. Mit Wachstumsraten von teilweise bis zu 20% erfreuen sich die Gemeinden in der Region immer größerer Beliebtheit und aktuelle Prognosen schreiben diese Entwicklung auch für die Zukunft fort. „Mit diesem enormen Bevölkerungsanstieg wächst auch der Anteil Jugendlicher an der Gesamtbevölkerung überdurchschnittlich stark. Eine regional koordinierte Jugendarbeit ist daher essentiell, um die Identifikation mit der Region sowie die Integration zu erleichtern. Genau hier setzen wir mit diesem Projekt an, um das Potenzial des Marchfelds auch für die junge Generation zu unterstreichen“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Jochen Danninger.

 

Zugehörigkeitsgefühl zur Region als großes Anliegen

Zwischen den Ballungsräumen von Wien und Bratislava befindet sich eine der größten Ebenen Österreichs – das Marchfeld. Die Region im östlichen Weinviertel steht aufgrund des starken Bevölkerungswachstums vor der Herausforderung, die Integration als auch die Identifikation der Zuzügler mit der Region zu stärken. Zudem existiert bis dato keine regional koordinierte Jugendarbeit. „Das Zugehörigkeitsgefühl der Menschen zu ihrer Region sowie die Zufriedenheit der Bevölkerung ist uns ein großes Anliegen. Wir sehen es als klaren Auftrag an die Politik, zukunftsweisende Angebote vor allem im Bereich der Jugendarbeit zur Verfügung zu stellen. Mit einem qualifizierten Jugendarbeiter in der Stadtgemeinde Gänserndorf wird dieser Nachfrage ab Mai 2020 Rechnung getragen“, betont Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Jochen Danninger.

 

Marchfeld als attraktiver Lebensraum

Neben den Maßnahmen zur Stärkung der regionalen Identität zählt auch der Aufbau einer koordinierten regionalen Jugendarbeit zu den obersten Prioritäten der Region. Um besser auf die vielfältigen Herausforderungen der Erwachsenen von morgen reagieren zu können, soll mit der Anstellung eines Jugendkoordinators eine Schnittstelle für Kommunikation zwischen Gemeinden und Jugendlichen sowie zu den diversen Jugendarbeitseinrichtungen geschaffen werden. „Das Marchfeld ist nicht nur ein Wohnort im Nahbereich von Großstädten, sondern ein äußerst attraktiver Lebensraum für die Bevölkerung – egal welchen Alters. Um den jungen ‚Zukunftsträgern‘ eine Basis für ein erfolgreiches Miteinander zu bieten, setzen wir unter anderem auf Hilfestellung für Gemeinden in Jugendfragen oder auch Begleitung von Jugend- und Kulturprojekten“, erklärt René Lobner, Obmann der LEADER-Region Marchfeld.

Die LEADER-Region Marchfeld hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrat Jochen Danninger beschlossen.

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