Hammerwerk zur Bestimmung des Trittschalldämm-Maßes

Schall.Holz.Bau III – neue Lösungsansätze für Deckenaufbauten

Einflussparameter, Lösungsansätze und Prognosemodelle für bauakustisch optimierte Deckensysteme mit hohem Vorfertigungsgrad

Neue Bauweisen mit hohem Vorfertigungsgrad, steigende akustische Anforderungen und das langfristige Ziel einer kreislauffähigen Bauwirtschaft erfordern ein Umdenken bei Konstruktionen und Prozessen. Der Ruf der Branche nach „trockenen“ Alternativen im Fußbodenaufbau veranlasste den Bau.Energie.Umwelt Cluster Niederösterreich diesen Bedarf zu behandeln.

Mehr als ein Jahr Vorarbeit, zahlreiche Workshops und Gespräche mit Unternehmen resultierten im FFG Branchenprojekt „Schall.Holz.Bau III“ mit 16 Unternehmens- und 4 Wissenschaftspartnern.

 

Projektinhalt

„Schall.Holz.Bau III“ zielt darauf ab, Grundlagen für die Entwicklung von schallschutzoptimierten Deckensystemen zu schaffen, die für den kosten- und bauzeit-effizienten Einsatz im industriellen Hochbau geeignet sind.

Einerseits werden im Konsortium innovative Ansätze erarbeitet und

  • diese hinsichtlich ihrer Erfüllung zukünftiger Anforderungen an Deckensysteme (Einflussparameter, Wechselwirkungen u.dgl.) untersucht sowie
  • nach ihren Einsatzmöglichkeiten im industriellen Hochbau bewertet.
  • Die bauakustische Betrachtung dieser Lösungsansätze erfolgt simultan zur effizienten, wirtschaftlichen und kreislauffähigen Prozessbetrachtung bei Produktion und Einbau dieser Deckensysteme.

Andererseits werden bauakustische Prognosemodelle für die aufgezeigten Lösungsansätze im Deckenbauteil entwickelt.

  • Diese sollen die Vorhersage der bauakustischen Performance des Fußbodensystems ermöglichen –
  • bei unterschiedlichen Deckentragwerken sowie bei sich ändernden Parametern.

 

Der Nutzen für die Branche

Die Branche profitiert von den Erkenntnissen und Prognosemodellen: Sie versetzen sie in die Lage, im Anschluss Fußbodensysteme zu einem Produkt innerhalb ihres Bausystems zu entwickeln bzw. bestehende Produkte zu optimieren.

Das kooperative Vorgehen in der Projektumsetzung mobilisiert die Erfahrungen und Expertisen aller Partner, was wiederum die Zielerreichung vereinfacht. Zudem werden Aufwand und Risiko für alle Partner minimiert und ein Erfahrungsaustausch über die Unternehmensgrenzen hinweg ermöglicht.

 

Projekt-Kickoff: Gemeinsam Ideen entwickeln

Genau diese Vorteile einer Kooperation zeigten sich bereits beim Projektstart am 25. und 26.1.2021: Mithilfe verschiedener digitaler Tools brachten 26 Teilnehmende erste Ideen und offene Fragestellungen auf den Screen. Das Erarbeitete legt nun den Grundstein für den weiteren Projektverlauf.

Die Motivation der Partner ist hoch: Die neuen Lösungsansätze sollen disruptiv und out-of-the-box gedacht sein. Funktionale Schichten, alternative Bauprozesse und Vorfertigung stehen im Fokus. „Wer bestellt ein Auto und lässt es sich auf seinem Parkplatz zusammenbauen?“ sagt ein Projektteilnehmer.

Auf die Frage der Moderatorin an die Projektpartner, wann das Projekt für sie ein Erfolg ist, antwortet ein Unternehmer: „Den Haupterfolg haben wir bereits erzielt: Unterschiedliche Partner mit verschiedenen Expertisen haben sich für eine gemeinsame Zielerreichung zusammengetan.“ Eine wundervolle Bestätigung der Clusterarbeit!

 

Projektlaufzeit

01/2021 – 06/2023

 

Projektleitung

ecoplus Bau.Energie.Umwelt Cluster Niederösterreich

 

Projektpartner

 

Unterstützung

Förderung durch das Instrument "Collective Research" des FFG Basisprogramms

 

Weitere Informationen

Bau.Energie.Umwelt Cluster Niederösterreich
Johannes Zeilinger
+43 664 60119661

 

Kontakt
Kontakt mobile
Johannes Zeilinger
DI Johannes Zeilinger Cluster & Plattformen Niederösterreich
Kontakt aufnehmen