Thermische Sanierungen in ecoplus Wirtschaftsparks
21.09.2018

Thermische Sanierungen in ecoplus Wirtschaftsparks reduzieren CO2-Emmissionen

ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, betreibt seit 2010 ein Investitionspaket zur thermischen Sanierung der Mietobjekte in den ecoplus Wirtschaftsparks. Bis Ende 2017 wurden rund 8,6 Millionen Euro für die thermische Sanierung von 17 ecoplus Mietobjekten aufgewendet und auch 2018 wird weiter investiert. Aktuell zum Beispiel in Umsetzung ist die thermische Sanierung des Betriebsgebäudes der Firma Canon im IZ NÖ-Süd, die demnächst abgeschlossen ist.


Diese Maßnahmen sparen 200 Tonnen CO2 jährlich ein

„Damit ergibt sich bis Ende 2018 in den ecoplus Wirtschaftsparks eine Gesamt-Einsparung beim Heizwärmedarf von knapp 800.000 Kilowattstunden pro Jahr. Das entspricht umgerechnet einer Reduktion von rund 200 Tonnen CO2 pro Jahr“, informiert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

„Mit Investitionen in die thermische Sanierung der Mietobjekte in den ecoplus Wirtschaftsparks übernehmen wir Verantwortung für Umwelt und Wirtschaft gleichermaßen. Eine bessere Energieeffizienz reduziert die CO2-Emmissionen und die Betriebe freuen sich über deutlich niedrigere Energiekosten. Darüber hinaus profitiert von diesen Investitionen auch die heimische Baubranche, denn erfahrungsgemäß gehen rund zwei Drittel dieses Bauvolumens an niederösterreichische Firmen und schlussendlich tragen Sanierungen auch dazu bei, den Bodenverbrauch zu reduzieren“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.


Unsere Mietobjekte werden nach klimaaktiv Kriterien und mit niedrigen Energiekennzahlen realisiert

Wenn aber neu gebaut wird, zum Beispiel, weil Unternehmen expandieren, wird bei ecoplus darauf geachtet, dass dem Projekt entsprechend niedrige Energiekennzahlen zugrunde liegen. In den letzten acht Jahren hat ecoplus rund 54 Millionen Euro in den Neubau von 28 Mietobjekten investiert. „So wurde zum Beispiel beim Mehrmieterobjekt ecocenter Wolkersdorf im Rahmen der dritten Erweiterungsstufe eine neue Miethalle errichtet. Für das Autohaus Grünzweig wird im IZ NÖ-Süd ebenso ein Mietobjekt gebaut wie für die Rhea Vendors Servomat Vertriebs- und Beratungs- GmbH oder auch die G.BERNHARDT´s Söhne Ges.m.b.H. – alle diese Betriebsgebäude werden natürlich entsprechend den individuellen Bedürfnissen des Unternehmens geplant und errichtet und entsprechen den Kriterien von klimaaktiv“, so ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.
Weiters hat sich durch die Entwicklungen der letzten Jahre die LED-Technologie in den ecoplus Wirtschaftsparks nicht nur bei der Beleuchtung der Außenanlagen durchgesetzt, sondern ist auch bereits für Hallen und Büroräume zum Standard geworden.


Insgesamt sind in den 17 Wirtschaftsparks, die ecoplus im Eigentum oder in Beteiligung betreibt, auf rund 1.000 Hektar mehr als 1.000 nationale und internationale Unternehmen mit über 21.440 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beschäftigt.
Zur Jahresmitte wurde eine neue Offensivstrategie zur erfolgreichen Weiterentwicklung der ecoplus Wirtschaftsparks gestartet und auch hier sind Themen Nachhaltigkeit und Energieeffizient wichtige Punkte.