Förderschwerpunkt Radwegenetz
Perfekte Voraussetzungen für den Radtourismus

Förderschwerpunkt Radwegeinfrastruktur

Beste topographische Gegebenheiten, herrliche Landschaften, zahlreiche Sehenswürdigkeiten:

Niederösterreich bietet perfekte Voraussetzungen für den Radtourismus – und nutzt die Chancen dieses klimafreundlichen und gesundheitsfördernden Freizeitsports gezielt. In den vergangenen Jahrzehnten wurden Radwege mit mehr als 3.300 Kilometer Länge gebaut sowie bestehende Wege zu Radrouten verbunden. Grundvoraussetzung für eine nachhaltige touristische Entwicklung ist ein attraktives Gesamtangebot, welches neben sämtlichen radausflugsrelevanten Angeboten wie Bahn, radfreundliche Betriebe, Servicestellen, etc. eben über bestmöglich ausgebaute, attraktive Radrouten verfügt.

Unser Förderangebot

Wir fördern ausschließlich bauliche Optimierungsmaßnahmen der zehn Haupt-Radrouten (Bemessungsgrundlage: 2,5 m Breite, Asphaltbelag),  wie beispielsweise die Verbesserung der Oberfläche (z.B. von Schotter zu Asphalt) oder Trassenführung und ähnliches sowie Wegweisung (.pdf) und Rastplätze (.pdf) nach Qualitätskriterien der Niederösterreich Werbung und von ecoplus.

Erhaltungsmaßnahmen, wie Sanierung von Güterwegen, z.B. bei Wurzelaufriss sind grundsätzlich nicht förderbar und Aufgabe der betroffenen Gemeinde.

Zu den Formularen & Richtlinien.

Wissenswertes

zur erhaltenen Auszeichnung "Bett & Bike Gütesiegel", den EuroVelo Fernrouten und den jährlichen Wartungsbefahrungen.

An dem Donauradweg und der Traisental-Radroute werden vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) seit 2012 fahrradfreundliche Unterkünfte mit dem Bett+Bike-Gütesiegel ausgezeichnet. Beide Radrouten erhielten bei der Überprüfung vier von fünf möglichen Sternen des ADFC.
ADFC Bett+Bike-Gütesiegel
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Der Entwicklungsschwerpunkt in Niederösterreich liegt auf zehn Radrouten mit einer Gesamtlänge von rund 1.500 Kilometern, davon drei internationale EuroVelo-Radfernrouten.
eurovelo
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Als neue Qualitätsinitiative zur besseren Wartung der Hauptradrouten wurde seitens der beteiligten Landesstellen eine jährliche Wartungsbefahrung vereinbart, welche Mängel erhebt und an die für Wartung zuständigen Gemeinden weiterleitet.

Wegweisungskonzept für NÖ's Radroutennetz

Realisiert wurde dieses über Jahrzehnte gewachsene Radroutennetz von einzelnen Gemeinden, Gemeindeverbänden, Kleinregionen, LEADER-Gruppen und sonstigen Interessenvereinigungen. Um die Orientierung vor allem ortsfremder RadlerInnen zu erleichtern, wurde ein einheitliches modernes Beschilderungs-Leitsystem entworfen, welches die Richtlinien und Vorschriften für das Straßenwesen (kurz RVS) berücksichtigt.

Das neue „NÖ Wegweisungskonzept" (.pdf) folgt der aus den meisten Bundesländern Österreichs bekannten „gelernten" Farblogik – weiße Schrift auf grünem Hintergrund, welche auch in den auf Bundesebene geplanten Vorgaben übernommen wird.

Niederösterreichs 10 Top (Fern-) Radrouten


Gesamtüberblick über Niederösterreichs (ausflugs-) touristische Radwege

Auf diesen zehn Radrouten wurden seit 2006 über €60 Mio. investiert, um Schwachstellen zu beseitigen. Ergänzend zu den Infrastrukturmaßnahmen wurden Initiativen zur Verbesserung des radtouristischen Dienstleistungsangebotes (= alle Leistungsträger, die für RadfahrerInnen entlang eines Radweges von Bedeutung sind) gesetzt. Ferner werden NÖ´s Top-Radrouten jährlich von einem qualifizierten Befahrungsteam im Auftrag des Landes befahren und etwaige Mängel an die zuständigen Gemeinden gemeldet.

Seit 2016 wurden die beiden Radwege Thayarunde und Ybbstalradweg (zwischen Waidhofen an der Ybbs und Lunz am See), welche überwiegend auf aufgelassenen Bahntrassen verlaufen, als Sonderprojekte realisiert und seit 2018 als Niederösterreichische Top-Radrouten klassifiziert.

Beurteilen Sie Niederösterreichs TOP-Radrouten

Nehmen Sie an der Befragung der Kondeor Marketinganalysen GmbH teil und bewerten Sie die unterschiedlichsten Radrouten in Niederösterreich. 

Sie leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung unserer Initiativen!