ecoplus News - Holzwürfel mit Newsaufschrift

Niederösterreichs Betriebe bauen auch während Corona auf die Cluster-Angebote

Pressefoto Halbjahres Bilanz Cluster Niederösterreich

Die Corona-Krise und der Lockdown haben alle Branchen vor enorme Herausforderungen gestellt. Die ecoplus Cluster Niederösterreich haben ihr Serviceangebot den geänderten Rahmenbedingungen angepasst und konnten mit Webinaren, virtuellen Workshops und Online-Veranstaltungen bei den Clusterpartnern punkten. "In den Monaten April und Mai wurden 37 virtuelle Veranstaltungen mit fast 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern abgehalten. Diese Zahlen spiegeln auch die Innovationskraft der Partnerunternehmen wider – der Großteil der rund 570 Clusterpartner hat die Zeit genützt, um das firmeninterne Know-how zu erweitern, Kooperationen zu stärken und sich noch fester im Cluster-Netzwerk zu verankern", sind sich Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki einig.


Das Interesse an neuen Kooperationsprojekten steigt ständig

"Erfreulich ist auch, dass die Zahl der Clusterpartner im ersten Halbjahr 2020 trotz aller wirtschaftlichen Herausforderungen gleichgeblieben ist: Ende 2019 hatten wir 567 Clusterpartner und daran hat sich auch sechs Monate später nichts geändert. Zudem sehen wir, dass das Interesse der Unternehmen an neuen Kooperationsprojekten kontinuierlich steigt und das ist ein positives Signal", erläutert Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger.

Die Webinare und virtuellen Veranstaltungen waren aber nicht die einzigen Corona-Angebote der ecoplus Cluster Niederösterreich. Zusätzlich konnten zum Beispiel die Clusterpartner des Bau.Energie.Umwelt Cluster NÖ ihre Ideen, Lösungen und Bedarfe in der Krise am Marktplatz der Innovationen austauschen. Der Lebensmittel Cluster NÖ stellte in einem exklusiven Qualitätszirkel das Thema "Pandemiemanagement im Lebensmittelbereich" zur Diskussion und der Kunststoff-Cluster unterstützte und begleitete seine Partner bei der kooperativen Entwicklung von "Corona-Produkten" – vom Gesichtsschutzschild bis zum Einweg-Schutzmantel. Im Mechatronik-Cluster wurde wiederum das Potenzial des 3D-Drucks eingesetzt, um in kurzer Zeit den Prototypen eines Beatmungsgeräts zu entwickeln.

"Die letzten Wochen und Monate haben deutlich gemacht, welches kreative Potenzial in den heimischen Unternehmen vorhanden ist und wie groß das Engagement unserer Betriebe ist. Das weitreichende Netzwerk der ecoplus Cluster Niederösterreich hat sich einmal mehr als tragfähig und stabil erwiesen und wir werden auch weiterhin unser Möglichstes tun, damit die Clusterpartner gestärkt und gut aufgestellt aus der Krise hervorgehen", so ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und Claus Zeppelzauer, ecoplus Bereichsleiter Unternehmen & Technologie.